Branchen-News zu Covid 19

ISH 2021 - der aktuelle Status

Corona: Ein Virus hat die Welt im Griff – und zunehmend auch die SHK-Branche. Hier erfahren Sie Aktuelles aus Unternehmen und Verbänden.

Ein Laptop mit den Worten
Quelle: thedarknut / https://pixabay.com/

17. Dezember

inVENTer: Erfolgreiches Geschäftsjahr trotz Corona-Pandemie

inVENTer blickt trotz Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019/2020. Die inVENTer GmbH erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 19,4 Mio. Euro. 95% des Umsatzes wurde dabei mit Wärmerückgewinnungssystemen erzielt. Trotz wachsender Herausforderungen konnte sowohl im Inlandsgeschäft als auch im Export ein Wachstum von 19% realisiert werden. Mit COVID-19 wächst der Fokus auf eine gesunde Raumluftqualität – der thüringische Lüftungshersteller brachte deshalb zwei neue Leistungsplusgeräte für Schulen und Gewerberäume auf den Markt. Zudem forcierte inVENTer eine ressourcenschonende Produktion sowie einen möglichst geringen Energieverbrauch aller Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Im neuen Geschäftsjahr 2020/2021 sollen die umweltschonenden Herstellungsprozesse und Geräte weiter ausgebaut werden.

09. Dezember

Corona: Ingenieure blicken skeptisch auf 2021

Der zweite Lockdown trifft die deutsche Wirtschaft hart. Das findet über die Hälfte (55 Prozent) aller Teilnehmer der neuen Covid-19-Umfrage des VDI Wissensforums. Bereits im Frühjahr hatte der Düsseldorfer Weiterbilder die Ingenieure aller Branchen gefragt, wie sie die Situation einschätzen. Demnach ist die Lage nicht dramatisch, aber das Stimmungsbild ist weiterhin verhalten - der Ausblick auf 2021 ebenfalls.

30. Oktober

ISH digital 2021 – Matchmaking und Leadgenerierung im Fokus

Die ISH 2021 wird digital! Wie das funktioniert, welchen Mehrwert das neue Format bietet und wie Aussteller beziehungsweise Besucher dabei sein können, wurde heute im Rahmen des Web-Dialoges der Presse bekannt gegeben.

Mehr Infos hier!

27. Oktober

Förderung für RLT-Anlagen: Baustein zur Eindämmung des Corona-Virus

Für raumlufttechnische Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten kann seit 20. Oktober 2020 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Förderung beantragt werden. Das Förderprogramm mit einem Umfang von 500 Millionen Euro soll Kommunen und Ländern helfen, ihre Klima- und Belüftungsanlagen so um- oder aufzurüsten, dass Ansteckungen vermieden werden können. "Wir begrüßen, dass die Bedeutung der Lüftung für die Eindämmung des Corona-Virus erkannt wurde und Fördermaßnahmen an den Start gehen", sagt Günther Mertz, Geschäftsführer des Fachverbands Gebäude-Klima e. V., FGK. "Dadurch, dass nur Bestandsanlagen gefördert werden, bleiben jedoch mehr als 90 % der Schulgebäude in dem Förderprogramm unberücksichtigt. Wir bedauern das und appellieren gleichzeitig an Schulen und Behörden, die Förderprogramme des Bundes für Neuanlagen in Anspruch zu nehmen, um damit langfristig gute Luftqualität in Schulen sicherzustellen − auch im Winter." Experten mahnen seit Jahren, dass in fast allen Schulen Handlungsbedarf für eine bessere Luftqualität besteht. In Studien wurde festgestellt, dass die CO₂-Konzentrationen in Klassenzimmern häufig über 2.000 ppm steigen, teilweise wurden 6.000 ppm gemessen. Solche Werte vermindern nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sie können zudem Müdigkeit und Kopfschmerzen verursachen. Die empfohlenen Werte liegen unter 1.000 ppm. Aktuell empfiehlt der FGK, Lüftungsanlagen so einzustellen, dass sie einen möglichst hohen Anteil an Außenluft nutzen.

Die "Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten" kann bis zum 31. Dezember 2021 beantragt werden. Die Richtlinie zum Förderprogramm steht hier zum Download bereit.

Donnerstag, 17.12.2020

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