Branchen-News zu Covid 19

01. September

Kieback&Peter sagt Teilnahme an der ISH 2021 ab

Kieback&Peter wird nicht an der ISH 2021 in Frankfurt am Main teilnehmen. Mit der endgültigen Entscheidung zur Absage hat sich der Pionier der Gebäudeautomation nicht leichtgetan. Schließlich ist die internationale Leitmesse der SHK- und TGA-Branche alle zwei Jahre ein Branchentreff und Ort des Austausches mit Kunden, Freunden und Geschäftspartnern.

Neben Effizienz und Komfort steht Kieback&Peter seit jeher auch für Sicherheit – selbstverständlich beschränkt sich die Sicherheit nicht nur auf Gebäude, sondern schließt Messeauftritte mit ein.

"Die Entscheidung gegen eine Messeteilnahme ist bedauerlich, aber notwendig, um die Unversehrtheit aller Mitglieder der Kieback&Peter Familie zu gewährleisten" kommentiert Christoph Ritzkat, Vorsitzender der Geschäftsleitung, diesen Schritt. "Wir sehen die Bemühungen der Messe Frankfurt, die Veranstaltung unter Einhaltung geltender Hygienemaßnahmen so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Dennoch halten wir die gewohnte Kundennähe und Erlebbarkeit unserer Produkte aufgrund der sich dynamisch ändernden Gesamtsituation für nicht mit dem Infektionsschutz vereinbar", so Christoph Ritzkat weiter.

Ganz auf den Automationsexperten verzichten muss der Messebesucher nicht: Auf dem BACnet-Gemeinschaftsstand haben interessierte Besucher die Möglichkeit, sich über die innovativen Lösungen aus dem Hause Kieback&Peter zu informieren.

28. August

Covid-19: Risiko Klassenzimmer?

Wissenschaftler der RWTH Aachen und der Heinz Trox Wissenschafts gGmbH haben anhand einer vereinfachten Modellrechnung Vergleiche angestellt: Wie müsste beispielsweise ein Klassenzimmer gelüftet werden, damit das berechnete Infektionsrisiko im Lauf des Unterrichts von 8:00 bis 13:00 Uhr nicht höher ist als für zwei Personen, die sich acht Stunden lang gemeinsam in einer 93-m2-Wohnung aufhalten? Dabei zeigt sich, dass gerade Klassenräume sehr kritisch zu bewerten sind, da sich in der Regel viele Personen über Stunden in einem verhältnismäßig kleinen Raum aufhalten. "Wird die Luft wie in der Wohnung nur alle zwei Stunden komplett ausgetauscht, ergibt sich bei unserem mit 35 Personen vollbesetzten Klassenraum ein zwölfmal so hohes Infektionsrisiko wie in der Wohnung", stellt Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller von der RWTH Aachen fest. Selbst bei einer Belegung mit nur 18 Personen wäre ein dreifacher Luftwechsel nötig, damit das Risiko nicht höher als in der Vergleichsumgebung wird. "Für einen solchen Luftwechsel ist ein Volumenstrom von 630 m³/h erforderlich, der sich ganzjährig jedoch nur mit einer lüftungstechnischen Anlage erreichen lässt", erklärt Müller, der auch Vorsitzender der Fachkommission des Fachverbandes Gebäude-Klima e. V., FGK, ist. Mit reiner Fensterlüftung sei vor allem im Winter oder an einer lauten Straße kein ausreichender Luftwechsel zu schaffen.

Bemerkenswert ist der Vergleich des Klassenzimmers mit einem Hörsaal der RWTH Aachen, der über 1.000 Sitzplätze, großes Raumvolumen und maschinelle Lüftung verfügt. Damit im vollbesetzten Saal das Risiko einer Virenübertragung durch Aerosole nicht höher wird als in der betrachteten Wohnung, kommt das Berechnungsmodell auf einen erforderlichen Luftwechsel von 3,3. "Das lässt sich mit der Lüftungsanlage problemlos erreichen", sagt Müller. "Typischerweise werden bei unseren Hörsälen 3 bis 3,5 Luftwechsel pro Stunde eingestellt".

Die Studie steht hier zum Download bereit.

26. August

ISH 2021 wird hybrid

Die ISH wird 2021 um ein umfangreiches digitales Ergänzungsprogramm erweitert. Neben der Präsenz auf der Messe in Frankfurt am Main gibt es weitere digitale Features, über die sich Interessenten parallel informieren können.

Freitag, 18.09.2020