Branchen-News zu Covid 19

Trotz COVID-19 bleibt die Zukunft für Solarenergie mittel- und langfristig vielversprechend

Die Marktanalysten der REC Group sind der festen Überzeugung, dass die Solarindustrie gut aufgestellt ist, um bald sogar gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen. Hinzu kommen voraussichtlich erhebliche Investitionen in kritische Infrastrukturen in den Bereichen Digitalisierung, erneuerbare Energien und E-Mobilität, die an Bedeutung gewonnen haben.

Die Gründe, die für Solarenergie sprechen, haben sich durch die Krise nicht geändert. So ermöglicht Solarenergie eine zunehmende Energieautonomie zu äußerst wettbewerbsfähigen Stromgestehungskosten und ist dadurch finanziell attraktiv. PV in jeder Größe kann schneller als Kraftwerke auf Basis von fossilen Energien oder Kernkraft bereitgestellt werden. Zudem können in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie heute staatliche Anreize zusätzlich zu der robusten Wirtschaftlichkeit für den Einsatz von PV auf Dächern beitragen. Die REC Group ist daher optimistisch, dass jegliche Einschnitte der Solarindustrie lediglich von temporärer Natur sind und keinen Einfluss auf die positiven mittel- und langfristigen Aussichten haben werden.

Die aktuellen Schätzungen zur weltweiten Nachfrage nach Solarenergie stützen die Annahme. In Europa wird erwartet, dass der Solarmarkt im Jahr 2020 zwar einen deutlichen Rückgang erleben wird. Dem folgt aber eine signifikante Erholung im Jahr 2021. Die REC Group stellt darüber hinaus fest, dass der europäische Wohngebäudebestand im ersten Quartal weiterhin nahezu erwartungsgemäß gewachsen ist - und das in den größten Wohnungsmärkten Mittel- und Nordeuropas, darunter Deutschland und die Niederlande. In der Bundesrepublik verzeichnen die Installateure bis Mai und Juni noch genügend Aufträge, für die Zeit danach sind es hingegen spürbar weniger. Wenn die Mobilitätseinschränkungen auf gleichem Niveau bleiben, könnte das PV-Segment der Dachanlagen in Europa am wenigsten von COVID-19 betroffen sein.

In den USA gibt es Anzeichen dafür, dass 2021 ein stärkeres Jahr werden könnte als bisher angenommen, mit Schätzungen von bis zu 22 GW zusätzlich installierter Kapazität. Doch auch 2020 steht mit geplanten 17 GW bereits signifikantes Wachstum an. In Australien wird erwartet, dass sich Dachinstallationen auf Wohnhäusern erholen, sobald der Lockdown aufgehoben wird.

Hargassner: Ausstellungsraum öffnet wieder

Der Hargassner Ausstellungsraum wird ab 04. Mai 2020 wieder für Beratungen geöffnet - dabei werden maximal zwei Interessenten eingelassen. Hargassner sorgt hier selbstverständlich für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen: Händedesinfektion wird gestellt und wenn eine Schutzmaske fehlt, stellt Hargassner diese zur Verfügung.

29. April

Grundfos produziert bis zu 5.000 Gesichtsschutzvisiers pro Tag

Seit Ostern werden von Grundfos je nach Bedarf bis zu 5.000 Visiere täglich produziert, damit Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sich und Patienten vor einer Corona-Infektion schützen können. Nach dem ersten Anlaufen der Produktion im Stammwerk in Bjerringbro, Dänemark, haben auch die Fabriken in Frankreich und Serbien mit der Herstellung begonnen.

Die Lieferung dieser Hilfsgüter erstreckt sich vorerst auf Länder, in denen Grundfos mit eigenen Gesellschaften aktiv ist. So wurden neben Dänemark auch schon französische und italienische Einrichtungen beliefert. Abgegeben werden die Visiere kostenfrei als Spenden.

Außerdem spendete die Grundfos Stiftung (Poul Due Jensen Foundation) in einem zweiten Paket umgerechnet weitere ca. 2,34 Mio. Euro für Maßnahmen, um die Schäden der COVID-19-Pandemie zu begrenzen. Als Soforthilfe wurden ca. 2,1 Mio. Euro für WASH-Einrichtungen (Wasser, Sanitäranlagen, Hygiene) und ca. 240.000,- Euro für die Forschung an der Universität Aalborg (AAU) bereitgestellt.

Roth hilft bei Eindämmung der Corona-Pandemie

Mit einer Spende von 12.000 Mund-Nasenschutzmasken, auch OP-Masken genannt, unterstützt Roth Industries Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste im Hinterland. Zusätzlich spendet Roth 400 Atemschutzmasken für medizinisches Personal im Umgang mit dem Corona-Virus. Sie sind als FFP2 (Filtering Facepiece 2) zertifiziert. Fünf Roth Service-Boxen runden die Spende ab. Sie eignen sich für die hygienische und sichere Entsorgung von getragener Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten.

Montag, 29.06.2020