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ISH präsentiert Trends im Bad

„Die Kracher“ schlechthin hatte die ISH in diesem Jahr nicht zu bieten. Produktinnovationen ja, aber dann doch eher im Sinne von neuen, funktionalen Details. Was schließlich nicht verwundert, denn das Rad kann nicht neu erfunden werden. Wohl aber lässt es sich optimieren.

Das Bild zeigt die Umgebung des Messegländes in Frankfurt in der Dämmerung.
Quelle: Claudia Heinemann

Wer sucht …

Und genau daran haben zahlreiche Hersteller gearbeitet, um den Besuchern an ihren Messeständen innovative Trends aus der Branche präsentieren zu können. Die Bandbreite umfasst dabei neue Kombinationen, wie die Symbiose von Wasser und In­frarot; neue Materialzusammenstellungen wie beispielsweise die „SaphirKeramik“ von Laufen, die nun endlich soweit ausgereift ist, dass sie serienmäßig gefertigt werden kann; neue Ideen wie zum Beispiel die patentierte Neuheit aus dem Hause Keuco mit dem im Auslauf integrierten, von außen nicht sichtbaren Strahlregler mit Kalkschutz oder neue technische Finessen. Hierzu gehört etwa die Möglichkeit, nun auch während des Du­schens telefonieren zu können – um nur ein Beispiel zu nennen…

… der findet

Man musste beim Messerundgang also nur die Augen genau offen halten, dann wurde man an so manchem Stand fündig. Wer dazu die Ohren offen hielt, konnte nebenbei auch noch die ein oder andere innovative Neuigkeit erfahren. Zum Beispiel, dass exklusive Runtal-Designheizkörper nun auch in Deutschland über den Zehnder-Vertrieb vermarktet werden, und zwar in guter Manier auf dem dreistufigen Vertriebsweg. Oder dass Esprit die Kooperation mit dem Mendener Armaturenhersteller Kludi gekündigt hat und dieser die Produkte unter neuem Namen nun eigenständig vertreibt. Neuig­keiten gibt es zudem aus dem Hause Tece. Dieses bietet nach eigenen Angaben das erste spülrandlose WC unter 1.000 Euro an. Neben den Unternehmensinformationen ließen sich auch einige neue allgemeine Trends ausmachen. Etwa was die Farbgestaltung betrifft. Viele neue Töne erobern die SHK-Welt, allen voran Kupfer, was sich beispielsweise bei den neuen Accessoires, aber auch im Design-Heizkörper-Bereich zeigte. Hier punkten zudem auch Farben wie Helllila oder Brombeere.

Das Bild zeigt die Badewanne
Quelle: Bette

„BetteLux“ von Bette war und ist die erste Badewanne aus Stahl/Email mit softem, fließenden Innenkörper und dem extraflach auslaufenden Wannenrand. Bisher verschwand dieser Stahl/Email-Innenkörper in verschiedenen Einbausituationen. Neu ist die Variante „BetteLux Shape“, bei der die Wanne in einen farblich akzentuierten, offenen Stahlrahmen eingelegt wird – die Form des Innenkörpers bleibt von allen Seiten sichtbar. Das Produkt ist außen wie innen emailliert. Aus der Idee hat Bette eine komplette Designlinie gemacht: Dazu gehören Stahl/Email-Waschtische im offenen Stahlrahmen genauso wie Beistellmöbel und Accessoires. Das Design stammt von Tesseraux und Partner aus Potsdam.

Das Bild zeigt die Badkollektion
Quelle: Roca

Roca präsentierte zur ISH die neue Badkollektion „Inspira“ gleich in drei miteinander kombinierbaren Grundformen: rund, eckig und soft. Besonders wichtig für diese Kollektion sind auch die neuen Materialien: Zu „Inspira“ gehören filigrane Waschtische aus „Fine­ceramic“, eine hochwertige Keramik exklusiv von Roca, die präzisere Details im Design sowie Formen ermöglicht, die bisher nicht realisierbar waren. Die damit hergestellten Stücke sind nicht nur leichter und bis zu 30 Prozent stabiler als Produkte aus herkömmlichem Feinfeuerton, sondern auch widerstands­fähig gegen abrassive Reinigungsprodukte.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Messestandes von Nikles auf der ISH.
Quelle: Eckhard Martin

Der Brausenhersteller Nikles setzt wieder auf Produkte, die dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen. So stellte das Schweizer Unternehmen auf der ISH neben Schläuchen, die das Bakterienwachstum reduzieren, auch die Serie „Sound“ vor, die dank bluetooth-fähiger Kartusche Musik hören und telefonieren während des Duschens ermöglicht. Dafür benötigt das System keinen externen Stromanschluss und wird allein durch Wasserkraft betrieben. Ein Hingucker unter den Produktneuheiten war vor allem die „Lips“-Kopfbrause. Der lippen­förmige Eyecatcher kann an einen bestehenden Wandanschluss installiert werden und bietet echte Wasserfall-Erlebnisse.

Donnerstag, 28.05.2015

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