Bad

SHK+E ESSEN soll Hotspot für Trinkwasser werden

Wer nimmt das Angebot an – wer nicht?

Freitag, 01.12.2023

Der Messeveranstalter rührt für Akteure der Wasserbranche eifrig die Werbetrommel und bietet besondere Anreize.

Das Bild zeigt einen Blick in die Messehalle.
Quelle: Messe Essen GmbH
Die SHK+E ESSEN, eine der führenden Fachmessen für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro und erneuerbare Energien, wird im März wieder Treffpunkt für das SHK-Handwerk aus Deutschland, BeNeLux sowie Frankreich.

Die SHK+E ESSEN, eine der führenden Fachmessen für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro und erneuerbare Energien, öffnet vom 19. bis 22. März 2024 ihre Tore in den Essener Messehallen, um führende Akteure der Branche zu versammeln und neueste Entwicklungen, innovative Technologien und zukunftsweisende Trends vorzustellen. Besonders hervorgehoben wird in diesem Jahr der Sanitärbereich, mit einem speziellen Fokus auf das Thema Trinkwasser. So will die erste SHK +E Essen nach der Pandemie den Besuchern eine einzigartige Plattform bieten, um das Fachwissen zu erweitern, Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden und die Herausforderungen und Chancen in der Sanitärbranche zu diskutieren. Doch wird dieses Angebot von den Unternehmen der Sanitärbranche auch angenommen?

Damit dies so ist, rührt der Messeveranstalter eifrig die Werbetrommel und bietet besondere Anreize: Der Treffpunkt Trinkwasser in Halle 6 der Messe Essen bietet allen Unternehmen aus dem Sanitärbereich eine eigene Präsentationsfläche auf einem optisch hervorgehobenen Gemeinschaftsstand. Zusätzlich können die Aussteller das fachliche Rahmenprogramm in der standeigenen Speakers Corner mitgestalten.

„Die Anforderungen an die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, beispielsweise durch den Klimawandel oder das Thema Energieeffizienz und Hygiene. Entsprechend hoch ist der Informationsbedarf im Handwerk und in der Gebäudeplanung. Auf der SHK+E Essen können Aussteller ihre innovativen Lösungen und Produkte einem wissbegierigen Fachpublikum präsentieren“, erklärt Volker Meyer, Hauptgeschäftsführer der figawa e. V., die Partner des Treffpunkts Trinkwasser ist.

Im Fokus: Wasserzähler, Metering und Co.

Zu den Themen auf der Gemeinschaftsfläche gehören unter anderem Wasserzähler und Metering, Wasserbehandlung sowie die Desinfektion von Trinkwasser und Trinkwasser-Installationen. Außerdem geht es um Labordienstleistungen und Gutachten, Mess- und Analysetechnik sowie Legionellen-Prophylaxe. Hinzu kommen Korrosionsschutz sowie Rohrleitungen und Armaturen. Zu den bis jetzt angemeldeten Ausstellern zählen unter anderem die Firmen Grünbeck Wasseraufbereitung, Hans Sasserath und Klinger, heißt es seitens des Messeveranstalters.

Wer nimmt nicht teil?

Auf der anderen Seite jedoch stehen Unternehmen wie REHAU Building Solutions und MEPA – Pauli und Menden GmbH. Sie haben gemeinsam beschlossen, nicht an der SHK+E Essen 2024 teilzunehmen. Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt für die Anbieter von Systemlösungen für Trinkwasserinstallation und Hausentwässerung zum einen „in der absehbaren schwachen Beteiligung der Aussteller.“ Viele namhafte Unternehmen hätten bereits ihre Teilnahme abgesagt. Dadurch sei auch mit einer geringeren Besucheranzahl zu rechnen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir sehen uns mit einer herausfordernden Marktsituation und veränderten Kundenbedürfnissen konfrontiert und möchten daher neue, alternative Wege der Kundenansprache gehen", so Reiner Pauli sowie Christian Kuncz, Geschäftsführer der MEPA Pauli und Menden GmbH. Dr. Roger Schönborn, CEO der REHAU Division Building Solutions, weist darauf hin, dass die steigenden Kosten und der anhaltende Abschwung in der Bauindustrie eine Anpassung und Neuausrichtung der gemeinsamen Marketing-Aktivitäten erforderlich machen, jedoch bereits Überlegungen zu alternativen Konzepten angestoßen wurden.

Auch Zehnder wird der Sanitärbranche seine Badheizköper im kommenden Jahr nicht auf den Regionalmessen vorstellen. „Um seine Ressourcen zu bündeln und sich ganz auf die genannten Schulungs- und Vertriebsaktivitäten zu konzentrieren, verzichtet Zehnder nächstes Jahr auf eine Teilnahme an den Regionalmessen in Essen, Nürnberg und Hamburg“, ließ das Unternehmen jüngst verkünden. Stattdessen will Zehnder seine proaktiven Vertriebsmaßnahmen verstärken und die Kunden zu individuell angepassten und geführten Rundgängen durch das Werk in Lahr sowie den Markenerlebnisraum im Center of Climate einladen, um die Produkte und Kompetenzbereiche des Unternehmens hautnah erleben zu können.

Aktuelle Bewertung
Noch keine Bewertungen vorhanden
Ihre Bewertung
Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Abbrechen

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser wird nach einer Prüfung freigeschaltet.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Möchten Sie die aktuellen Artikel per E-Mail erhalten?