Duschen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Welcher Duschtyp sind Sie?

Der Mensch ist verschieden. Der eine gehört zu den Nachtschwärmern, der andere ist Frühaufsteher. Die einen mögen’s heiß, die anderen eher lauwarm… Ebenso ist das mit dem Duschen. Während der eine Teil der Bevölkerung lieber die frische Dusche am frühen Morgen bevorzugt, setzt der andere Teil auf eine entspannte Dusche am Abend. Jeder nach seiner Fasson - sollte man meinen. Doch ist das wirklich so?

Die Antwort lautet ganz klar: Nein, es ist nicht egal! Denn Kreislauf, Muskeln und Haut reagieren je nach Tageszeit unterschiedlich auf die Brause. Wer beispielsweise gerne heiß und lange duscht, profitiert von der Dusche am Abend: Das heiße Wasser entspannt die Muskeln und senkt den Blutdruck etwas ab, da sich die Gefäße weiten. In Folge dessen wird der Abendduscher schneller müde und kann oftmals besser einschlafen, was insbesondere nach einem stressigen Tag von Vorteil sein kann.

Auch Allergiker sollten sich besser abends waschen, rät der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Die Erklärung ist so simpel wie naheliegend: Durch die Dusche werden mögliche Allergene wie Tierhaare oder Pollen von Haut und Haar gespült und landen nicht mit im Bett. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil der abendlichen Dusche: trockene Haut. Über Nacht kann sich der Schutzmantel leichter regenerieren. Bei sehr empfindlicher Haut empfiehlt es sich, die Wassertemperatur nur lauwarm einzustellen, um die Haut nicht zu stark zu strapazieren.

Wer zu welcher Tageszeit von welcher Dusche profitiert, ist  eine Typfrage. Lieber morgens erfrischen oder abends entspannen?
Quelle: pexels.com
Wer zu welcher Tageszeit von welcher Dusche profitiert, ist eine Typfrage. Lieber morgens erfrischen oder abends entspannen?

Der frühe Duscher fängt den Tag

Ein Großteil der Bevölkerung zählt sich jedoch zu den Frühduschern und möchte fit und frisch in den Tag starten. Vor allem Menschen, die nachts stark schwitzen profitieren von der morgendlichen Dusche. Denn mit ihr wird auch direkt der Schweiß abgespült und einer Geruchsbildung vorgebeugt. Auch wer seinen Kreislauf in Schwung bringen und Energie für den Tag sammeln möchte, duscht am besten morgens – und zwar möglichst kalt. Denn das kühle Wasser fördert die Durchblutung, wodurch auch gefährlichen Krankheiten wie dem Bluthochdruck oder einer Arterienverengung vorbeugt wird. Die verbesserte Blutzirkulation sorgt zudem für eine Stärkung des Immunsystems.

Der kosmetische Effekt einer kalten Dusche sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden: Haut und Haare werden durch warmes Wasser geschädigt, da sie schnell austrocknen. Das kalte Wasser hingegen öffnet die Poren und die Feuchtigkeit wird gespeichert. Das tut der Haut nicht nur gut, sondern lässt sie auch frischer aussehen. Getreu dem Motto: eine Dusche am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Mittwoch, 14.11.2018