Bad

Badambiente – schön und außergewöhnlich

Mittwoch, 27.03.2024

Das Badezimmer – intimer Rückzugsort oder Showroom? Elegant, verträumt, nüchtern sachlich?

Das Bild zeigt eine Frau mit grüünem Kleid in einer Badewanne.
Quelle: Reisser AG

Es gibt viele Persönlichkeiten, und ebenso groß sind die unterschiedlichen Stile eines Badezimmer-Interieurs. Mal laut, mal leise, mal puristisch, mal verschnörkelt, mit einem Hauch von Luxus oder eher sachlich – ganz gleich, welcher Stil, wichtig ist ein stimmiges Gesamtbild.

Während die einen auf natürliche Materialien setzen, legen andere den Fokus bei der Badgestaltung beispielsweise auf Trendfarben wie aktuell Schwarz. Doch ganz gleich, welcher Stil bevorzugt wird, am Ende steht das „Gesamtkunstwerk“. Und da sind Armaturen, Möbel, Keramiken oder Böden und Wände optimal aufeinander abgestimmt. Die Palette reicht dabei vom reduzierten Design bis hin zu prunkvoller Extra­vaganz. Um die Vielfalt an Gestaltungsvarianten zu zeigen, hat das SanitärJournal in dieser Ausgabe mal einen Blick auf die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten der besonderen Badeinrichtung geworfen.

Das Bild zeigt eine Frau mit Katze im Badezimmer.
Quelle: REISSER AG
Das Badezimmer ist der persönlichste und wohl am häufigsten aufgesuchte Raum jedes Haushalts. Mit täglich einer Halben- bis Dreiviertelstunde verbringt ein Mensch im Laufe seines Lebens etwa 1,5 Jahre an diesem intimen Ort der Körperpflege und des privaten Rückzugs. Ein Bad, das zu 100 Prozent zur Persönlichkeit passt und somit eine indivi­duelle Wohlfühlzone ist – auf dieser Idee beruht die neue Imagekampagne der REISSER AG, die dafür viele Bad­szenarien entwickelt hat, zum Beispiel das Vintage-Bad, das an ein Jahrzehnt, eine Epoche oder ein bestimmtes Lebensgefühl erinnern soll.
Das Bild zeigt Waschschalen auf einem Badmöbel.
Quelle: Bette
An der Waschschale wetteifern viele Materialien um die Gunst der Kunden und Badplaner. Kaum ein Werkstoff aber erlaubt so filigrane Materialstärken, so definierte Kanten wie glasierter Titanstahl – bei gleichzeitig optimaler Reinigungsfreundlichkeit der glasierten Oberfläche. Wo es weniger spritzt, muss weniger gereinigt werden: Mit „BetteBalance“ definiert der Badobjekte-Spezialist Bette nun einen ergonomisch optimierten, kreis­runden Innenkörper mit 395 Millimetern Durchmesser für die Waschschale. Das Design wurde von Tesseraux & Partner für Bette entwickelt.
Das Bild zeigt ein Badmöbel aus Holz.
Quelle: Burgbad
Die neue Designlinie „Accura“ von Burgbad ist Ausdruck höchster Möbelkultur. Die auf Gehrung gearbeiteten Korpusse und Fronten in hochwertigen Lack- und Furnier­ober­flächen zeigen ein griffloses, schnörkelloses Design; kombiniert mit besonders dünnen Keramikwaschtischen in Weiß, Schwarz oder Taupe bietet sich die aus wenigen Grundelementen bestehende Serie mit ihrer geradlinigen Formsprache für eine schlichte und dennoch trendbewusste Badgestaltung an. Dabei wirkt „Accura“ schon jetzt wie ein Klassiker, der mit modernen Elementen Liebhaber zeitge­nössischer Wohnkultur begeistern wird.
Das Bild zeigt Badezimmmer mit Spiegeln und Badmöbel.
Quelle: HTH Studio für Fotografie und Werbung GmbH, 32052 Herford, www.hth-studio.de
Thielemeyer hat für das Badezimmer ein besonderes Badmöbelprogramm geschaffen, bei dem das Thema Unterschrank neu gedacht wurde: Eine Kombination aus einem tragenden Stahlgestell und Schubladen, deren Seitenteile gleichzeitig als Korpusseite fungieren, führen zu einer besonderen Optik und zu einer sehr einfachen Montierbarkeit des Möbels. Das Programm „Fresh“ ist aus hochwertigem und nachhaltigem Massivholz gefertigt. Bei den Waschtisch-Varianten arbeitet Thielemeyer mit Varicor zusammen.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: VitraBad
Inspiriert von viktorianischen Badwelten, Pop Art und Kinder­zeichnungen: „Liquid“, die erste Badkollektion von Tom Dixon für VitraBad, verleiht Bädern einen unverwechselbaren Look – in Privathäusern ebenso wie in Hotels. Bei „Liquid“ orientierte sich Dixon vor allem am Stil viktorianischer Bäder: Mit ihren massiven Armaturen vermitteln sie ein Gefühl der Beständigkeit. „Liquid“ ist eine unverwechselbare, zeitlose und umfassende Kollektion mit Sanitär­keramik, Fliesen, Möbeln, Armaturen, Duschsystemen und Accessoires.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Dornbracht
So progressiv wie die Armatur selbst: Zum 20. Geburtstag wird der Designklassiker „MEM“ von Dornbracht in einer neuen Architektur präsentiert. Für die Entwicklung von „/imagine“ setzte der Hersteller aus Iserlohn erstmals auf die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Mithilfe der Technologie wurden eindrucksvolle Bildwelten fernab jedweder Stereotypen erschaffen. Sie eröffnen neue Perspektiven auf das Bad als Lebensraum – und lassen so gänzlich Neues entstehen.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Hansgrohe
90 Prozent weniger Wasser und 90 Prozent weniger Energie im Badezimmer: Das ist das Ergebnis, wenn Hansgrohe-
Innovatoren und PHOENIX zwei Jahre lang die Köpfe zusammenstecken, um eine Vision des wohl nachhaltigsten Badezimmers der Welt zu entwickeln. Dazu gehört auch der konzeptuelle SPHERE-Bereich für den mentalen Rückzug: Ein Sessel mit einer flexiblen Kuppel lädt zum Entspannen ein. Die Kuppel ermöglicht durch das Zusammenspiel von Licht, Klängen und mit ätherischen Ölen versetztem, warmen Wasserdampf ein multisensorisches Erlebnis. So entsteht ein Entspannungseffekt wie in der Badewanne.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Keuco
Eine zeitlose und langlebige Formensprache prägt das nachhaltige Design der Armaturenserie „PLAN blue“ von Keuco. Das macht sie universell einsetzbar und lässt sie mit verschiedenen Einrichtungsstilen harmonieren. Neben klassischen, brillanten Chromoberflächen sind die „Thermostat-Brausemischer der Kollektion auch in der aktuellen Trendfarbe Schwarz mit matter Oberfläche erhältlich. Damit setzten sie starke Akzente und übernehmen eine wesentliche Rolle in der Badgestaltung.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Duravit AG
Mit „Zencha“ von Duravit hat Sebastian Herkner – inspiriert von traditionellen japanischen Ritualen und Handwerkskunst – eine durchdachte Badkollektion entworfen, die ungewöhnliche Aufsatzbecken mit puristischen Möbeln kombiniert. Auffälligstes Gestaltungsmerkmal von Becken und Badewanne ist die abgerundete Form, die in einen weich nach außen gewölbten Rand mündet. Die doppelwandigen Sanitärobjekte treffen auf modulare, geometrische Badmöbel mit einem feinen Rahmen. Sie sind aus Materialien wie beispielweise Holz und Strukturglas gefertigt.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Jörger
Für die Armaturen- und Accessoiresserie „Valencia“ ließ sich Designer Oliver Jörger von der innovativen und anspruchsvollen 
Innenausstattung moderner Luxusautos inspirieren. Die Armaturengriffe mit glatter Oberfläche in Kombination mit einer detaillierten Riffelung im Industrial Design sind wesentliche Elemente des „Valencia“-Erscheinungsbildes. Die neue Designoption setzt ganz auf Metall. Statt Kristall ist eine Metalleinlage integriert. Sie besteht im Rohzustand wie der ganze Griff aus Messing und lässt sich in jeder der hauseigenen Oberflächen von Jörger veredeln.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Villeroy & Boch
Eine besondere Kollektion für ein besonderes Jahr: Anlässlich des 275-jährigen Firmenjubiläums haucht Villeroy & Boch mit „Hommage an Hommage“ einem Klassiker des Bad-Designs neues Leben ein. Das Ergebnis ist retro und modern, klassisch und trendverdächtig zugleich. Das Geheimnis: „Hommage an Hommage“ bleibt sich selbst mit traditionellen viktorianischen Formen treu – und sorgt gleichzeitig mit der neuen Trendfarbe Pure Black für Furore. So kommen Nostalgiker und Avantgardisten gleichermaßen auf ihre Kosten.
Das Bild zeigt ein Badezimmerambiente.
Quelle: TOTO
Wiener Seele kombiniert mit HighTech – das neue 5-Sterne-Hotel Rosewood Vienna verbindet Historisches mit Spitzentechnologie. So auch in den Bädern, die unter anderem mit dem „NEOREST WASHLET EW 2.0“, dem exklusiven Dusch-WC von TOTO, ausgestattet wurden. Ein sensorgesteuerter Deckel, der beheizbare Sitz, eine automatische Spülfunktion, Trockner, Geruchsabsaugung, eine Stabdüse mit unterschiedlichen, individuell wählbaren Strahlarten für die punktgenaue Intimreinigung oder eine Nachtbeleuchtung sind nur einige der Features, über die das HighTech-Produkt verfügt.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Duschwelten
Eine ausgesprochen hochwertige Wandgestaltung in Wohnräumen gelingt mit den neuen „DecoMotion“-Rückwänden in Feinspachteloptik. Duschwelten zeigt mit dieser Ergänzung des Portfolios, dass über Badezimmer hinaus auch andere Räume von ihrem schicken Design profitieren. Neben der schnellen Renovierung im Bad lassen sich ebenso weitere kreative Akzente setzen. Ob Landhaus, Mediterran, Vintage oder ein anderer Wohnstil – die Rückwände mit ihrem freundlichen 
Charakter passen durch ihre sanften Farben zu vielen Einrichtungsarten.
Das Bild zeigt ein Badambiente.
Quelle: Repabad
Mineralwerkstoff, der innovative Werkstoff, ist aus der Innenarchitektur nicht mehr wegzudenken. Aus ihm entstehen ästhetisch 
ansprechende Produkte, die durch Vorteile wie Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und sehr gute Hygieneeigenschaften punkten. Genau diese Eigenschaften überzeugte die Bauherrschaft eines großzügigen Wohngebäudes in den Bergen. Das neue Badezimmer hinter dicken, historischen Mauern sollte daher komplett mit Repabad-Produkten aus Mineralwerkstoff ausgestattet werden. Eingeplant wurden eine freistehende Badewanne, eine speziell auf Maß eingepasste Waschtischplatte sowie ein Dampfbad mit einer Duschwanne.
Das Bild zeigt ein Badezimmerambiente.
Quelle: HSK Duschkabinenbau KG
Die Ansprüche an Badezimmer haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Trotzdem zögern viele Badbesitzer 
eine Modernisierung hinaus und sehen über das veraltete Design oder abgeplatzte, unansehnliche, sogar undichte Fliesen hinweg. Aber: Die oft befürchteten hohen Sanierungskosten oder der damit verbundene Aufwand sind keine Ausreden mehr – mit den „RenoDeco“-Wandverkleidungen von HSK Duschkabinenbau lässt sich der Traum vom modernen Bad kostengünstig, schnell und einfach ohne viel Schmutz verwirklichen.

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Dienstag, 09.04.2024

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