Stilvolles Wohnen für die Generation 60 plus

Wie wohnt künftig die Generation 60 plus – wenn sie nicht mehr im Eigenheim leben möchte, aber trotzdem ein gewisses Niveau erwartet? In Bad Zwischenahn hat Projektentwickler Rüdiger Junicke auf der grünen Wiese ein komplettes Quartier für die Generation 60 plus entwickelt. Es kann, zumindest in entscheidenden Elementen, fast als Blaupause für einen Wohntrend dienen, der sich künftig in unterschiedlicher Tiefe in Neubau und Sanierung wiederfinden dürfte.

Das Quartier „Auf Hardenberg“ in Bad Zwischenahn für die Generation 60+.
Quelle: Vaillant
Zukunftssicheres, altersgerechtes Wohnen für die Generation 60+: In Bad Zwischenahn definiert das Quartier „Auf Hardenberg“ den Anforderungskanon, den diese Zielgruppe stellt.

In der Wohnungswirtschaft wird aufgrund des demografischen Wandels die Bereitstellung adäquaten Wohnraums speziell für ältere Generationen zu einem wichtigen, wenn nicht zum entscheidenden Zukunftsthema. So genannte Best Ager, also Menschen der Generation im Alter 60 plus, stellen besondere Anforderungen an ihr neues Zuhause im dritten Lebensabschnitt. Körperlich und geistig noch voll auf der Höhe, sind Stichworte wie Seniorenwohnheim oder Betreutes Wohnen für sie in ganz weiter Ferne.

Dennoch fallen die Wohnentscheidungen ausgesprochen vorausschauend mit konkreten Erwartungen an die Wohnqualität: Ein stadtnahes Wohnen im Grünen mit individuellem Charme, umgeben von Freizeitangeboten und altersgerechtem Komfort sind nur einige der Attribute, die gerne für die Zeit des (Un)Ruhestandes eingefordert werden.

Und mindestens genauso wichtig, man sucht ein gewisses, gehobenes Umfeld. Der Hintergrund: Es sind bei Weitem nicht mehr allein einkommensschwächere Schichten, die im Alter die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Mehrfamilienhäusern bestimmen. Zunehmend drängen vielmehr ehemalige Hausbesitzer auf diesen Markt, die trotz relativ hoher Altersbezüge ihr über Jahre bewohntes Eigenheim beispielsweise aufgrund der damit verbundenen Arbeitsbelastung oder wegen veränderter Freizeitgewohnheiten (Stichwort: Reisen!) zugunsten einer Stadtwohnung aufgeben.

Wie diese Klientel auf hohem Niveau bedient werden kann, zeigt das von dem Architekten Rüdiger Junicke entwickelte Projekt „Auf Hardenberg“ in Bad Zwischenahn. In bester, grüner Stadtrandlage, in unmittelbarer Nähe des „Zwischenahner Meeres“ und zahlreicher Freizeitmöglichkeiten, errichtete Junicke vier mondäne Häuser im klassischen Hamburger Villenstil mit je fünf Eigentumswohnungen. Neben repräsentativen Penthouse-Wohnungen mit 93 und 150 m² finden sich dabei auch kleinere 2- und 3-Zimmer-Wohnungen in den Größen von 53 bis 85m².

Auf dem großzügig angelegten Gartengrundstück bieten diese Wohnungen ein hohes Maß an Wohnkomfort: Mit bequemen Liften bis in die einzelnen Wohnungen, mit barrierefreien Räumen, großen Balkonen, Fußbodenheizungen und überaus hochwertigen Materialien sind sie nicht nur komfortabel, sondern auch vorausschauend altersgerecht ausgestattet.

Hell, freundlich und mit Zugang auf einen Balkon - die Wohnungen in Bad Zwischenahn.
Quelle: Vaillant
Hell und freundlich, mit viel Tageslicht und direktem Zugang zumindest auf einen Balkon – das zeichnet jede der Wohnungen in Bad Zwischenahn aus.
Das Quartier „Auf Hardenberg“ wird über Erdwärmepumpen mit der benötigten Energie für Heizung und Warmwasser versorgt.
Quelle: Vaillant
Ressourcenschonend wird das Quartier „Auf Hardenberg“ über Erdwärmepumpen mit der benötigten Energie für Heizung und Warmwasser versorgt.

Mehr als nur Architektur

Und genau diese Features sind es, die 
Junicke bei seinem Projekt mindestens genauso stark im Fokus des Wohntrends 60 plus sieht wie beispielsweise die Architektur der Gebäude: „Natürlich ist das Projekt ‚Auf Hardenberg‘ schon durch die Hamburger Villenarchitektur mit der entsprechenden Fassadengestaltung herausgehoben. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille, gewissermaßen ‚der schöne Schein‘. Als Architekt und Projektentwickler sind für mich – wie für die künftigen Bewohner – aber die ‚inneren Werte‘ der Gebäude und Wohnung nicht weniger wichtig. Denn sie definieren letztlich, wie wohl sich die Bewohner in ihren eigenen vier Wänden fühlen und wie lange sie dort selbstbestimmt leben können.“

Schwellenfreies Bauen war damit Pflicht; genauso wie die für Rollstühle geeignete Breite von Fluren und Türen, die entsprechende Badausstattung oder der direkte Liftzugang entweder in die Wohnung, zumindest aber auf die Etage. Und: Jede Wohnung hat im wahrsten Sinne des Wortes einen geschützten Freiraum, also einen Balkon oder eine Terrasse. So ist selbst den Bewohnern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, jederzeit der Gang an die frische Luft möglich.

Junicke: „Entscheidend war dabei aber generell, dass weder bei der Architektur noch bei der Ausstattung der Eindruck des Seniorenwohnens aufkam. Das wäre für die Vermarktung der Objekte ausgesprochen kontraproduktiv gewesen!“ Der Bauträger bestätigt damit aus der Praxis, was Trend- und Marktforscher schon seit geraumer Zeit proklamieren: Die viel umworbene Generation 60 plus ist ausgesprochen aktiv und will die neue Lebensphase, die meist mit dem Umzug in ein solches Objekt eingeleitet wird, auch entsprechend gestalten. Sämtliche Anlehnungen an behinderten- oder altengerecht sind daher verpönt. Zugleich wird aber genauso selbstverständlich erwartet, dass der Wohnraum und sein Umfeld auch dann noch den eigenen Ansprüchen (und Anforderungen) genügen, wenn sich beispielsweise die persönliche Mobilität verschlechtert oder eine gewisse Betreuung notwendig wird.

Weiterführende Informationen: http://www.junicke-haus.de

Montag, 04.04.2016