SHK Handwerk: Umsatzplus trotz Corona

Heizungsbauer und Installateure steigern Umsatz um mehr als 7 Prozent

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Das Bild zeigt das Logo des ZVSHK.
Quelle: ZVSHK

Die rund 48.000 Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 ein Umsatzplus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet.

Mit einem Jahresumsatz von 49,96 Milliarden Euro hat das SHK-Handwerk seinen seit zehn Jahren anhaltenden konjunkturellen Aufschwung fortgesetzt. Dies verkündete der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die Zahl der Beschäftigten hat sich 2020 dagegen nur leicht erhöht. Um 0,7 Prozent auf jetzt 382.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Den Betrieben hat ohne Zweifel geholfen, dass sie in den Lockdown-Phasen des letzten Jahres weiterarbeiten konnten, ja mussten“, sagte Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Von der Politik als zwingend notwendig zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur eingestuft, haben unsere Betriebe in dieser Zeit für Notdiensteinsätze etwa in Krankenhäusern und Altenheimen bereitstehen müssen.“

Das deutliche Umsatzplus der Heizungsbauer und Installateure geht nach Einschätzung des Zentralverbands allerdings zu zwei Drittel auf das Privatkundengeschäft zurück. Hier haben vor allem die von der Bundesregierung im Klimapaket Anfang 2020 verkündeten neuen Fördermöglichkeiten zur Heizungsmodernisierung dem Wärmemarkt und damit dem Geschäftsfeld Heizung einen spürbaren Auftrieb verliehen.

Optimistische Signale vom Ausbildungsmarkt

„Vorsichtig optimistisch“ beurteilt Hauptgeschäftsführer Bramann die Signale vom Ausbildungsmarkt. Auch wenn die konkrete Zahl im Lehrlingsbestand noch ermittelt werde, zeigten erste Einschätzungen, dass die Zahl der Auszubildenden in den vier Gewerken des SHK-Handwerks mit 35.000 stabil geblieben sei. „Anders als in anderen Branchen hat die Pandemie offensichtlich nicht so hart auf die Zahl der Neuverträge durchgeschlagen“, betonte Bramann. „Natürlich hat Corona und seine Folgen die Ansprache ausbildungsfähiger Jugendlicher für uns erschwert.“ Die Verbandsorganisation habe aber nach Ausbruch der Pandemie ganz bewusst ihre Anstrengungen in der Nachwuchswerbung aufrechterhalten.

Für das laufende Jahr schätzt der Zentralverband die Konjunkturaussichten des SHK-Handwerks weiter positiv ein. „Unsere jüngste Umfrage unter den Innungsbetrieben bestätigt eine anhaltend positive Konjunkturstimmung“, erklärte der Hauptgeschäftsführer. Die Sanierungsnachfrage nach Bädern und Heizungen sei anhaltend hoch. „Die Auftragsbücher sind weiterhin voll.“

Weiterführende Informationen: http://www.zvshk.de

Sonntag, 21.03.2021

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