Pelletkessel

In Deutschland hat die Zahl der eingebauten Pelletheizungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zentraler Bestandteil der Pelletheizung ist der Pelletkessel als Wärmeerzeuger. Der Pelletkessel zählt zu den Biomasse-Heizkesseln und wird üblicherweise mit Pellets aus Holz betrieben. Im Gegensatz zu einem Pelletofen wird er in der Regel als Zentralheizung für Ein- und Mehrfamilienhäuser eingesetzt. Pelletkessel gibt es im Leistungsbereich bereits ab 2,4 kW bis hin zu Großkesselanlagen, mit denen auch größere oder gleich mehrere Gebäude versorgt werden können.

Wie andere Heizkessel auch besteht der Pelletkessel aus Brenner, Brennkammer, Wärmetauscher und Regelung. Moderne Pelletkessel werden automatisch bestückt und verfügen zunehmend auch über selbsttätige Brennraumentaschung, Ascheaustragung und Heizflächenreinigung. Damit sind Heizkomfort und Bedienfreundlichkeit mit einer Ölheizung vergleichbar. Auch kombinierte Kessel, die sowohl mit Pellets als auch mit Holz bestückt werden können, sind auf dem Markt.

Quellen:

  • Pistohl, Wolfram; Rechenauer, Christian; Scheuerer, Birgit (2013 – 8. Auflage): Handbuch der Gebäudetechnik: Planungsgrundlagen und Beispiele Band 1: Allgemeines, Sanitär, Elektro, Gas. Köln: Werner Verlag.
  • Albers, Karl-Josef (Herausgeber) (2017 – 78. Auflage), Recknagel - Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik 2017/2018, Band 1, München: Deutscher Industrieverlag

Vollautomatischer Pelletkessel
Quelle: Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Der "Vitoligno 300-C" ist ein vollautomatischer Pelletkessel

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Mittwoch, 05.04.2017