Moderne Sanitär-Automation für die Trinkwasserhygiene

Das neue "Hycleen Automation System" von Georg Fischer unterstützt Planer, Installateure und Objektbetreiber bei der Sicherstellung einer hohen Trinkwasserqualität in größeren Warmwasser-Verteilsystemen wie Krankenhäusern, Hotels oder Altenheimen. Durch hydraulische Abgleiche und automatische Spülungen der Trinkwasserinstallation verhindert das System biologische Verunreinigungen und die Vermehrung von Krankheitserregern.

Einfache und bequeme Steuerung

Der zentrale "Hycleen Automation Master" steuert bis zu 50 Ventile und Sensoren im Trinkwassersystem. In die Ventile eingebaute Sensoren für Temperatur liefern hierfür die nötigen Messwerte, unterstützen aber auch weitere Anwendungen wie die kontinuierliche Temperaturüberwachung. Neben den bereits vorinstallierten Anwendungen können Nutzer ohne Programmieraufwand weitere Programme abhängig von der Zeit, den Sensorwerten sowie externen Daten hinzufügen. Diese dienen beispielsweise der Automatisierung der Trinkwasserhygiene. Der Master verfügt über einen Touchscreen mit übersichtlicher und intuitiv bedienbarer Oberfläche. Bei Stromausfall fährt der Master alle Ventile in eine sichere Position.

Komponenten des neuen
Quelle: Georg Fischer
Über das zentrale Steuerungsgerät "Hycleen Automation Master" lässt sich die eingebaute Sanitärtechnik unkompliziert bedienen. Das Panel ist mit Controllern verbunden, die die einzelnen Ventile und Sensoren präzise steuern.

Konstante Temperatur durch hydraulischen Abgleich

Die Zirkulationsregler mit Temperatursensor öffnen und schließen selbstständig und regeln den Durchfluss in Abhängigkeit zur Wassertemperatur. Steigt die Mediumtemperatur über den vorprogrammierten Sollwert, schließt der Zirkulationsregler bis auf die Mindestdurchflussmenge. Fällt die Temperatur unter den Sollwert, öffnet sich der Zirkulationsregler wieder. Durch den permanenten Abgleich in allen Strängen wird eine konstant hohe Wassertemperatur über 55 Grad erreicht. Dadurch wird einer Keimbildung entgegengewirkt.

Ventile der Sanitär-Automation
Quelle: Georg Fischer
In die Ventile eingebaute Sensoren für Temperatur liefern für die kontinuierliche Temperaturüberwachung die nötigen Messwerte.

Um die Ablagerung von Stoffen wie Kalk zu vermeiden, kann beispielsweise einmal pro Nacht automatisch ein Reinigungsprozess gestartet werden. Alle Ventile öffnen und schließen sich komplett und fahren danach in die ursprüngliche Stellung zurück. Die dauerhafte Überwachung der Grenztemperaturen und der automatische Reinigungsprozess erhöhen die Betriebssicherheit zusätzlich.

Weiterführende Informationen: http://www.gfps.com

Montag, 07.05.2018