Biomasseheizung

Eine Biomasseheizung ist eine Heizungsanlage, die zu den umweltfreundlichen Energien gehört, da hier nicht mit fossilen Energieträgern geheizt wird, sondern mit sich ständig erneuernden bzw. nachwachsenden Energieträgern – der sogenannten Biomasse.

Biomasse, die für die Energieversorgung genutzt wird, kann fest, flüssig oder gasförmig sein.

Für die Biomasseheizung wird am häufigsten Holz eingesetzt, es gibt aber auch Projekte zum Heizen mit Pflanzenöl oder anderen landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Bei der gasförmigen Biomasse werden in der Regel aus fester Biomasse erzeugte Gase eingesetzt.

Es finden sich bei den Biomasseheizungen u.a. Pflanzenöl-BHKWs, Biogas-BHKWs und Pflanzenölbrenner auf dem Markt.

Entwicklung einer Pflanzenölheizung
Quelle: OWI - Oel-Waerme-Institut gGmbH
Mit Pflanzenöl heizen - Prüfstand zur Entwicklung des Pflanzenölbrenners am Oel-Waerme-Institut

Quellen:

Albers, Karl-Josef (Herausgeber) (2017 – 78. Auflage), Recknagel - Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik 2017/2018, Band 1, München: Deutscher Industrieverlag

Pistohl, Wolfram (2007): Handbuch der Gebäudetechnik: Planungsgrundlagen und Beispiele, Band 2: Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Energiesparen. Köln: Werner Verlag.

Entwicklung einer Pflanzenölheizung
Quelle: OWI - Oel-Waerme-Institut gGmbH
Mit Pflanzenöl heizen - Prüfstand zur Entwicklung des Pflanzenölbrenners am Oel-Waerme-Institut

Alle Fachlexikoneinträge anzeigen

Mittwoch, 24.05.2017