VDS bewertet „Tag des Bades“

Gute Badkonjunktur bremst Engagement „vor Ort“

Unter den für die Branche zunehmend wichtigeren nationalen Kommunikationsaspekten war der „Tag des Bades“ auch 2017 ein „absoluter Erfolg“. Diese Bilanz zieht die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft.

VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann unterstreicht: „Es zeigte sich erneut, dass die professionelle Vernetzung der zentralen PR-, Internet- und Social Media-Aktivitäten ebenso die gewünschte Wirkung brachte wie der authentische Auftritt unserer Badbotschafterin Franziska van Almsick.“ Genau das mache inzwischen den wesentlichen Nutzwert des Aktionstages für die Branche aus.

Die zweite Trendkontinuität müsse man indes als unerfreulich einstufen. Das bereits in den Vorjahren stagnierende beziehungsweise geringere Interesse der Betriebe, sich „vor Ort“ an der gemeinsamen Verbraucherinitiative zu beteiligen, setzte sich nach Angaben des Dachverbandes fort. Trotz gezielter Konzeptänderungen unter anderem mit einem spürbar erleichterten Mitwirkungsverfahren hätten sich nur etwas über 200 Ausstellungen von Fachgroßhandel und Fachhandwerk offiziell registrieren lassen. Die anhaltend gute Badkonjunktur und das daraus meist resultierende „dicke Auftragspolster“ bremse offenbar das Engagement der Unternehmen. Für Wischmann ist diese Entwicklung „natürlich bedauerlich, aber zugleich eine zu respektierende individuelle Entscheidung“.

Die Institution „Tag des Bades“ werde dadurch jedoch nicht in Frage gestellt. Deshalb sei mit dem 15. September 2018 das Datum der nächsten vertriebsstufenübergreifenden Branchenpräsentation schon fixiert. Laut Beschluss des VDS-Vorstandes soll der „begrenzte Projektetat“ dann in erster Linie in die effiziente nationale Medienarbeit fließen.

Weiterführende Informationen: http://www.sanitaerwirtschaft.de/

Mittwoch, 18.10.2017