Berufskleidung für die kalte Jahreszeit

Gerüstet für den Winter

Insbesondere für Mitarbeiter im Bauhandwerk heißt es in den kalten Monaten wieder: extra warm anziehen. Denn viele Projekte und Aufträge werden auch im Winter draußen durchgeführt, was Angestellte schlechter Witterung wie Regen, Kälte, Zugluft oder gar Schnee aussetzt. Aber auch das Arbeiten in großen, kalten Hallen kann im schlimmsten Fall krank machen. Zu vermeiden gilt, dass Mitarbeiter auskühlen. Denn damit sinkt die Leistungsfähigkeit, Krankheits- und Unfallrisiken steigen. Arbeitgeber tragen daher die Verantwortung, ihre Angestellten ausreichend vor kalten Temperaturen zu schützen.

Laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) müssen Unternehmen potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten, um diese Risiken zu minimieren. Daher muss Mitarbeitenden eine passende Berufskleidung zur Verfügung gestellt werden, die sie in den Wintermonaten schützt.

Wichtig ist eine gute Sichtbarkeit. In den kalten Monaten ist es automatisch durch den Sonnenmangel weniger hell. Es wird draußen spät hell, früh dunkel und auch tagsüber herrscht durch die Witterung der Jahreszeit eine geringere Sichtbarkeit als in Sommermonaten. Darum ist Kleidung in Warnfarben wie Gelb oder Orange vorteilhaft, ebenso helfen Reflexstreifen an der Kleidung, Mitarbeiter besser sichtbar zu machen. Gerade in der Baubranche kommt daher Warnschutzkleidung oft zum Einsatz.

Gegen Regen empfiehlt sich wasserdichte Kleidung. Diese gibt es nicht nur als Jacken, sondern auch sogenannte Trägerhosen können über der Arbeitshose getragen werden. Zum Schutz gegen Kälte helfen funktionale Winterjacken. Ein guter Tipp ist auch zu schauen, ob es für Jacken oder Parkas ein einzippbares Futter oder eine Steppjacke gibt. So können Jacken zu jeder Jahreszeit getragen werden. Zusätzlich gehören zu einer Winterausstattung gefütterte, rutschfeste Arbeitsschuhe sowie Handschuhe und Mützen.

Bei dauerhaften Einsätzen im Freien ist wind- und wasserdichte Berufskleidung wichtig. Es gelten für Schutzkleidung spezifische Normen, nach der ein Kleidungsstück zertifiziert sein sollte. So sollte Wetterschutzkleidung der Norm DIN EN 343 und Warnschutzkleidung beispielsweise DIN EN ISO 20471 entsprechen. Arbeitgeber sollten daher bei der Beschaffung mindestens auf zertifizierte Bekleidung achten.

Weiterführende Informationen: https://www.cws-boco.de

Donnerstag, 16.08.2018