Wie Trinkwasserenthärtung in größeren Objekten gelingen kann

Neben Kompaktanlagen für bis zu sechs Wohneinheiten gibt es von magnetic auch Lösungen für die Trinkwasserenthärtung in größeren Objekten.

Dabei ist keine Anlage wie die Andere: sie werden an die vorhandenen Gegebenheiten angepasst und fügen sich dadurch perfekt in die Rahmenbedingungen ein. Eine dieser individuellen Einzelstücke kam in einem Mehrfamilienhaus bei Bad Königshofen zum Einsatz, wo der Heizungs- und Sanitär Fachbetrieb BSH mit der technischen Umsetzung beauftragt wurde.

Mit einem Wasserverbrauch von durchschnittlich 3,75 m³/Tag und einem Spitzendurchsatz von 4 m³/h war es keine leichte Aufgabe, eine passende Installation zur Wasserenthärtung auszuwählen. Den ca. 30 Bewohnern der 10 Wohneinheiten muss immer ausreichend aufbereitetes Wasser zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sollte die Regeneration der Enthärter-Harzfüllung nur dann stattfinden, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist.

Enthärtungsanlage in einem Heizungskeller.
Quelle: magnetic
Die Enthärtungsanlage im Keller des Mehrfamilienhauses in Bad Königshofen.

Eine magnetic Enthärtungsanlage setzt sich vereinfacht ausgedrückt aus drei Komponenten zusammen: Steuerkopf, Harztank und Salzbehälter. Diese werden je nach Umfang des Objekts kombiniert, wobei verschiedene Faktoren beachtet werden müssen. Eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Steuerkopfes spielt der Leitungsquerschnitt. Neben der Anschlussdimension ist die zu erreichende Differenz der Wasserhärte im Vergleich zum Rohwasser ebenso relevant. Zusammen mit diesen Werten werden in Abhängigkeit des Tagesbedarfs und der maximalen Durchflussmenge (pro Stunde) die Größe des Harztanks und des Salzbehälters sowie die Anzahl der Harztanks festgelegt.

Durch den modularen Aufbau der Enthärtungsanlagen von magnetic sind sowohl Simplex- als auch Duplex- und Parallel-Anlagen realisierbar. Bei der Planung der entsprechend benötigten Kapazität kann auf Behälter für bis zu 570 Liter Harz zurückgegriffen werden, wodurch die Grenzen nach oben weit gesteckt sind.

Im Mehrfamilienhaus unter der technischen Leitung von Firma BSH reichte ein Harzbehälter für 100 Liter in Kombination mit einem 200 kg Salzbehälter aus. Das verwendete 1,5“ Steuerventil überprüft alle 24 Stunden, ob der Anlage noch genügend Kapazität für weiches Wasser bis zur programmierten Regenerationszeit zur Verfügung steht. Dadurch wird bedarfsgerecht zum richtigen Zeitpunkt regeneriert. Der Salzverbrauch und die Betriebs-kosten sind optimal gering. Durch die konfigurierte magnetic Enthärtungsanlage kann die zuverlässige Versorgung der Anwohner dauerhaft sichergestellt werden.

Weiterführende Informationen: http://magnetic-online.de/

Freitag, 31.01.2020