Weichwasseranlage als künftiger Standard in Trinkwasser-Installation

Auf die Installation von Weichwasseranlagen wird, trotz der unbestrittenen Vorteile auch für den störungsfreien Betrieb der Trinkwasser-Installationen und der angeschlossenen Verbraucher, bisweilen immer noch mit dem Verweis auf „vermeidbare Betriebskosten“ verzichtet. Aufgrund optimierter Spültechniken sind der zusätzliche Wasser- und Energieeinsatz aber vernachlässigbar. Größeres Augenmerk sollten insbesondere Fachhandwerker aber auf die Anlagenauswahl an sich legen, um den Installationsaufwand möglichst gering zu halten. Systeme wie „LEX Plus 10 Connect S und SL“ (Hersteller: SYR) sind zum Beispiel unter anderem durch ihre spezielle Flanschtechnologie besonders leicht zu installieren und gegebenenfalls durch ein Leckageschutzmodul o. Ä. zu erweitern.

Hinzu kommt bei diesen Anlagen die einfache Integration des Gesamtsystems in die „smarte“ Steuerung per Browser via Internet und App. SYR hat dafür eine Internetgestützte Schwarm-Intelligenz (ISI) hinterlegt, mit der sämtliche Anlagenkomponenten mit SYR CONNECT-Technologie vernetzt und zentral gesteuert werden können.

Generell sind die Anlagen bevorzugt im Anschluss an den Hauseingang, aber nach eventuellen Entnahmestellen für die Gartenbewässerung, Poolbefüllung o. Ä. zu installieren, da diese Wässer nicht enthärtet werden müssen. Das verringert die Betriebskosten nochmals.

Quellen

[1] Umweltbundesamt (UBA); https://www.umweltbundesamt.de/themen/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten

[2] Helmholtz Zentrum für Umweltforschung; https://www.ufz.de/index.php?de=40990

[3] Fachzeitschrift energie/wasser-praxis 3/2019; S. 9ff.

[4] Studie „Nitrat im Trinkwasser“, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), 2019.

[5] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Bundesministerium für Gesundheit; Bekanntmachung: Katalog vorsorgender Leistungen der Wasserversorger für den Gewässer- und Gesundheitsschutz; 13. August 2014.

[6] angenommener Grundpreis: 1,70 Euro/m³; Stand: Juni 2020

[7] DVGW: twin Nr. 07, Bonn, 2013.

[8] Angaben durch: Hamburg Wasser (2019), Berliner Wasserbetriebe (2018), Rheinenergie (2020), Stadtwerke München (2020).

Dienstag, 02.03.2021

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