Stahlwanne

Das Bild zeigt einen Badezimmerausschnitt, in dessen rechter Bildhälfte sich die freistehende
Quelle: Kaldewei
Die "Emerso"-Badewanne von Kaldewei wurde als Einsitzer gestaltet. Mit hoher Rückenschräge und langem Bodenbereich bietet sie eine ergonomische, moderne Interpretation historischer Wannenformen. Die Wanne ist vollständig mit fugenloser, konischer Verkleidung, bündigem Ablaufdeckel und dezentem Überlauf aus Stahl-Email gearbeitet.

Stahlwannen, beziehungsweise Badewannen aus Stahlemaille, gehören seit den 60er Jahren zum Standard im Badezimmer. Sie sind strapazierfähig und langlebig, allerdings nur begrenzt formbar, was die Gestaltungsmöglichkeiten etwas einschränkt. Als Schutz gegen Korrosion ist die Oberfläche mit Emaille überzogen, einem Schmelzglas aus natürlichen Rohstoffen. Das porenfreie Material der Badewanne bewahrt lange seinen Glanz, weist Schmutz, Bakterien oder Schimmelpilze ab, ist unempfindlich gegen Kosmetika und Reinigungsmittel und verfärbt nicht. Der Nachteil: Stahlwannen besitzen eine geringere Wärmespeicherkapazität gegenüber beispielsweise Acryl-Badewannen.

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Montag, 26.09.2016