„Smart Home muss bei hohem Kundennutzen einfacher werden!“

Gleichzeitig agiert jeder Funkchip aber wie ein Access-Point. Wird er mit dem eines anderen SYR-Produktes aus der „SYR Connect“-Serie gekoppelt, findet automatisch ein Datenaustausch über die Funktionsparameter der jeweiligen Installationskomponenten statt. Ein „intelligenter“ Leckageschutz kann also beispielsweise bei Bedarfsanforderung eines höheren Volumenstroms während der Regenerationsphase durch eine entsprechend ausgestattete Enthärtungsanlage diesen zusätzlichen Durchfluss freigeben. Ist die Regeneration abgeschlossen, meldet die Enthärtungsanlage dies zurück – und der Leckageschutz begrenzt den maximalen Volumenstrom wieder auf definierte Durchflussmengen. Gleiches passiert, wenn die Regeneration zu lange dauert, also ein Defekt zu vermuten steht.

Dabei besteht grundsätzlich keine Master/Slave-Vorgabe, so dass jede vernetzte Installation als Klein-Netzwerk mit jedem beliebigen „SYR Connect“-Produkt gestartet werden kann. Idealer Ausgangspunkt ist bei solchen Installationen aber bevorzugt der SYR-Leckageschutz „Safe-T Connect“, denn er erfüllt aus Endverbrauchersicht die zentralste Funktion, nämlich den Schutz vor Wasserschäden, und bietet damit den höchsten Kundennutzen. „Um das richtig einzuordnen: Es gibt mehr als 1,1 Millionen Schadensfälle jedes Jahr in Deutschland, der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro – die Endkunden haben hier also einen hohen Leidensdruck und damit die entsprechende Bereitschaft, in eine solche Technologie zu investieren“, so Tobias Ramrath: „Hinzu kommt, dass der Leckageschutz die meisten Daten liefert, die wir in diesem Bereich für eine erfolgreiche 'Smart Home'- Funktion benötigen. Er definiert unter anderem Volumina, Nutzungszeiten, Drücke, Temperaturen und Feuchtigkeit (Humidity) als maßgebliche Steuerungsgrößen.“

Die schematische Darstellung verdeutlicht am Beispiel von „SYR Connect“ den hohen Stellenwert, den die wasserführende Haustechnik für die erfolgreiche Marktdurchdringung des „Smart Homes“ hat. Dies gilt umso mehr, wenn technologisch die autarke Funktionsfähigkeit als Klein-Netzwerk genauso abgebildet wird wie die Aufschaltung auf die „ISI“-Schwarmintelligenz.
Quelle: SYR Sasserath
Die schematische Darstellung verdeutlicht am Beispiel von „SYR Connect“ den hohen Stellenwert, den die wasserführende Haustechnik für die erfolgreiche Marktdurchdringung des „Smart Homes“ hat. Dies gilt umso mehr, wenn technologisch die autarke Funktionsfähigkeit als Klein-Netzwerk genauso abgebildet wird wie die Aufschaltung auf die „ISI“-Schwarmintelligenz.

Durch die integrierte Geräteintelligenz in jedem der Produkte gelingt dem Hersteller aber noch etwas ganz anderes: In jedem Haus entsteht auf dieses Weise ein eigenes, einfach zu installierendes Kommunikations-Netzwerk mit Integration aller relevanten SYR-Installationskomponenten. Das Netzwerk funktioniert dabei im ersten Schritt als Stand-alone-Lösung, die dank Funktechnologie sogar ganz einfach im Bestand nachgerüstet und sukzessive erweitert werden kann.

Darin spiegelt sich die Logik des Marktes, der zum einen seinen Umsatz zu rund 80 Prozent im Sanierungsgeschäft generiert und zum anderen dem Fachhandwerker eine Technologie anbietet, die ausgesprochen einfach zu installieren ist und auch nach Jahren noch erweitert werden kann. So wird die zweite große Hürde einer erfolgreichen Marktdurchdringung, die Rolle des Fachhandwerkers als Absatzmittler, genommen.

Dazu trägt nicht zuletzt auch die automatische Adressierung der „SYR Connect“-Produkte bei der Inbetriebnahme bei. Die für Fachhandwerker in der Regel aufwändige Identifikation, Adressierung und Vernetzung der einzelnen Komponenten via Router bzw. Internet entfällt.

Das erweiterte „Einlernen“ der Komponenten selbst erfolgt dann über das Scannen eines individuellen QR-Codes, der sich auf jedem dieser Produkte befindet. Dazu gibt es eine entsprechende SYR-App, mit der nicht nur sämtliche Produkteigenschaften ausgelesen, sondern via Smartphone, Tablet oder PC auch die Funktionalitäten parametriert und die Betriebsabläufe dokumentiert werden können. Ein typisches Beispiel dafür ist für das Leckagesystem „Safe-T Connect“ die Programmierung der speziellen Abwesenheitsfunktion sogar zur Kontrolle des Objektes oder für das Hygienemodul „HM Connect“ die Protokollierung von Spülphasen inklusive Spülvolumina und Spültemperaturen.

Um die Datensicherheit zu gewährleisten, erfolgt der Datenaustausch im Übrigen nicht pausenlos, sondern in 10-Sekunden-Takten auf wechselnden Frequenzen. Eventuelle Unterbrechungen oder Änderungen des Betriebszustandes werden durch die in jedem Chip integrierten Speicher abgefangen.

Donnerstag, 27.06.2019