SHK-Branche macht 12 Prozent mehr Umsatz!

Trotz widriger Umstände ein gutes drittes Quartal

Mittwoch, 15.12.2021

Preisexplosionen und Lieferengpässe konnten das Ausbaugewerbe nicht ausbremsen. Bauherren sollten sich auf ein schwieriges 2022 einstellen.

Nach den neuesten Zahlen lief der Umsatz der SHK-Gewerke im dritten Quartal 2021 (Q3) noch besser als das SanitärJournal hier vermeldete. Satte 12,2 Prozent Plus berichtet Destatis, verglichen mit Q3 des Vorjahres. Das verleiht der Konjunktur-Lokomotive SHK noch deutlich mehr Zugkraft! Erwirtschaftet wurde dieser Umsatz mit zwei Prozent mehr Beschäftigten. Für das Ausbaugewerbe insgesamt errechneten die Statistiker ein Wachstum von 9,1 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres (Q1 bis Q3) sehen die Zahlen so aus: Das Ausbaugewerbe steht mit 5,2 Prozent im Plus, die SHK-Branche mit 6,5 Prozent.

Wer will fleißige Handwerker sehen… SHK-Branche erweist sich einmal mehr als Zugpferd der Wirtschaft.
Quelle: ZVSHK
Wer will fleißige Handwerker sehen… SHK-Branche erweist sich einmal mehr als Zugpferd der Wirtschaft.

Auftragsreichweite bei 11 Wochen!

Trotz dieser erfreulichen Zahlen – die Baubranche wird nach wie vor von zwei Faktoren ausgebremst: der immer noch schwierigen Beschaffung von Baumaterialien und den historisch hohen Preisanstiegen, die alle Kalkulationen über den Haufen warfen. Das schlägt sich in der Auftragsreichweite nieder. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich die Zeit, bis ein Auftrag begonnen und abgearbeitet wird. Laut ZDH-Präsident Wollseifer betrug die Auftragsreichweite in Q3 bei den Bauhauptgewerken etwa 14 Wochen, bei den Ausbaugewerken etwa 11 Wochen.

Auf was sich Bauherren im neuen Jahr einstellen müssen, schildert Wollseifer so: „Kundinnen und Kunden werden leider wegen der Materialengpässe vielfach mit längeren Wartezeiten und mit höheren Preisen rechnen und das entsprechend einplanen müssen. Wir gehen nicht davon aus, dass die Beschaffungspreise wieder geringer werden, sondern schätzen sogar, dass sie auf einem deutlich höheren Niveau als vor den Preissprüngen in diesem Jahr verbleiben werden. (…) Auch die Wartezeiten werden zumindest lang bleiben, tendenziell vermutlich sogar eher weiter steigen.“

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