SHK-Systemtechnik

Emissionsarmes Verfahren zur Asbest-Beseitigung

Sanierer und Handwerker können aufatmen!

Samstag, 13.03.2021

Die SES GmbH verfügt über ein behördlich zugelassenes emissionsarmes Fräsverfahren für asbesthaltigen Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber (PFS).

Das Bild zeigt die Frässysteme.
Quelle: SES Sanierungs- und Entsorgungssysteme GmbH
Das neue Verfahren ermöglicht eine emissionsarme Sanierung mit einem kleinen platzsparenden Maschinenpark.

Zusammen mit der Nassauischen Heimstätte wurden in einer intensiven Testphase Probesanierungen durchgeführt, die von der Hessischen Ländermessstelle für Gefahrstoffe und einem unabhängigen Fachingenieurbüro begleitet und sowohl fachtechnisch als auch labortechnisch unterstützt wurden.

Nach den erfolgreichen Probesanierungen wurde der Antrag auf Anerkennung des Verfahrens gestellt und die behördliche Zulassung durch das Regierungspräsidium erteilt. Durch die erweiterte Anlage (9+10) der TRGS 519 können nunmehr auch Handwerksbetriebe, die nicht nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV, Anhang I Nr. 2.4 Absatz 4) ein zugelassenes Unternehmen für Asbestsanierungsarbeiten sind, asbesthaltige PSF entfernen, wenn diese Unternehmen bzw. der ausführende Handwerker die Teilnahme an dem Lehrgang „Qualifikationsmodul Q1 E“ nachweisen kann und bereits sachkundig ist.

Somit können im Zuge von Gebäudesanierungen und Wohnungsmodernisierungen unkompliziert asbesthaltige PSF fachgerecht entfernt werden. Dies gilt auch im Vorfeld beim Abbruch von Gebäuden, welche asbesthaltige PSF aufweisen. Der konventionelle Ausbau von Asbest oder asbesthaltigen Produkte ist sehr aufwendig und komplex. Das neue Verfahren ermöglicht eine emissionsarme Sanierung mit einem kleinen platzsparenden Maschinenpark, sowie eine geringe Stromleistungsaufnahme.

„Unser Bestreben ist es konstruktiv, lösungsorientiert und angstbefreit mit dem Thema Asbest umzugehen und den Aspekt ‚Leistung durch den Handwerker‘ in den Vordergrund stellen. Somit können die Unternehmen in weniger Zeit mehr Sanierungen durchführen und dem Auftraggeber kostengünstige Alternativen gegenüber einer konventionellen Sanierung anbieten“, heißt es seitens der Sanierungs- und Entsorgungssysteme GmbH.

Das Verfahren ist unter rp-kassel.hessen.de veröffentlicht.

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