Der Lokus im Fokus

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Die Toilette, das WC, das Klosett, der Lokus, das Klo, der Donnerbalken … es gibt vielfältige Worte und Zeichen für einen der intimsten Bereiche des Menschen: das stille Örtchen.

Und es hat im Laufe der Jahrhunderte eine beachtliche Entwicklung vollzogen. Schenkt man den Historikern Glauben, so gab es bereits um 2800 vor Christus ausgebaute Abortanlagen. „Nur“ knapp 4400 Jahre später, im Jahr 1596, erfand dann Sir John Harington die erste wasserführende Toilette. Allerdings geriet seine Erfindung wieder in Vergessenheit, so dass es noch weitere 179 Jahre brauchte, bis der Schotte Alexander Cummings das Patent für seine Ausführung eines Wasserklosetts bekam. Und heute? Heute erlebt die Toilette einen weiteren bedeutenden Sprung, quasi vom Toilettenpapier zur Wasserdüse. Denn das Dusch-WC ist in deutschen Haushalten auf dem Vormarsch und bereits fest im europäischen Markt etabliert. Toto beispielsweise hat allein schon 50 Millionen Washlets weltweit verkauft. Allein in den vergangenen vier Jahren waren es zehn Millionen Modelle des japanischen Herstellers.

Doch ganz gleich, ob die klassische Version oder ein Dusch-WC – nach wie vor verbringt der Mensch gerne Zeit auf der Brille. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Geberit gehen alle Befragten unter 60 Jahren, darunter vor allem Männer, gerne Nebenbeschäftigungen auf der Toilette nach. Dabei lesen sie Zeitung (32 Prozent), überprüfen ihre Kurznachrichten auf dem Smartphone (24 Prozent) oder surfen im Internet (23 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen zeichnet sich ein Trend zum Multitasking ab: Das Handy landet hier deutlich auf dem ersten Platz. Lediglich 19 Prozent dieser Altersgruppe gaben an, keine weitere Tätigkeit während des Toilettengangs auszuüben.

Ein großes Thema in Sachen Toilette spielt nach wie vor die Hygiene. Verschmutzte Toiletten, fehlendes Klopapier und unangenehme Gerüche sind dem Großteil der Umfrageteilnehmer ein Dorn im Auge: 91 Prozent von ihnen ärgern sich besonders über unsaubere WCs, für 89 Prozent ist es problematisch, wenn kein Toilettenpapier vorhanden ist, und 77 Prozent empfinden schlechte Gerüche als sehr störend. Der aufgeklappte WC-Deckel sorgt entgegen aller Erwartungen lediglich bei 31 Prozent der befragten Frauen für schlechte Laune, bei den Männern sind es sogar nur 22 Prozent.

Es gibt also viel zu berichten über den Ort, wo der Kaiser zu Fuß hingeht. Deshalb nimmt das SanitärJournal im ForumBad diesmal den Lokus in den Fokus – und natürlich alles, was Drumherum dazu gehört.

Quelle: Tece

Dusch-WCs sind dauerhaft mit der Trinkwasser-Installation verbunden. Sie müssen also nach DIN EN 1717 „Schutz des Trinkwassers gegen Verunreinigungen“ abgesichert sein. Bei „TECEone“ von Tece wurde diese Forderung über das Injektor-Prinzip mit freiem Auslauf gelöst. Als kritischer Wasserspiegel gilt dabei die maximale Stauhöhe in der Keramik bei Verstopfung. Der Injektor im Zulauf schießt das Trinkwasser über eine 20 mm lange freie Strecke in die Zuleitung zum Duschstab. Dadurch ist ein freier Zulauf eingerichtet. Der Injektor selbst liegt 20 mm über dem kritischen Wasserspiegel. Das „TECEone“-WC mit Duschfunktion ist damit eigensicher.

Quelle: Uspa Europe

„Hygea“ heißt das Produkt von Uspa Europe, das alle Komponenten des Dusch-WCs in Funktion und Bauart mit durchdachter Spitzentechnologie vereint: Dank des neuen Modulsystems wird die elektronische Bidet-Komponente wie eine Patrone von oben in die Toilette eingelegt und ist komplett von Toilettensitz und Deckel getrennt. Der Montage- und Abbaumechanismus ist leicht zugänglich und macht Reinigungs-, Ersatz- und Reparaturarbeiten denkbar einfach. Wasser- und Warmluftdüsen sorgen zudem für eine optimale Reinigung der Körperpartien.

Quelle: Toto

Um Waschräume der Zukunft zu gestalten, nutzt Toto das „KOLO Smart Monitoring“-System von GP PRO, das eine sichere und individualisierbare Überwachung und Analyse von vernetztem Waschraum-Inventar bietet. Dieses können Facility Manager über einen Tablet-PC oder Rechner im Auge behalten, um ihre Arbeitskräfte besser einzuteilen und Kosteneinsparungen in ihrem Waschraum-Betrieb zu erzielen. Beispielsweise erhalten Facility Manager und ihre Mitarbeiter Aktualisierungen und Alarme in Echtzeit über die Anzahl der WC-Aktivierungen und den damit verbundenen Wasserverbrauch.

Quelle: Roca

Mit „Inspira In-Wash“ bringt Roca ein Dusch-WC auf den deutschen Markt, das intelligente und moderne Technologie mit Ästhetik und Komfort verbindet. Dazu gehört beispielsweise der Verzicht auf einen Spülrand, was Anhaftungen und Schmutz im Innenbecken vermeidet und einfachste Reinigung ermöglicht. Auch außen ist die Keramik sehr pflegeleicht, da sie keine Kanten, Rillen und Ecken besitzt. Das Dusch-WC besitzt zudem ein vielseitiges, intuitiv bedienbares Hygienesystem inklusive Ladydusche und ein integriertes Bedienfeld, das die einfache Steuerung direkt am Dusch-WC ermöglicht.

Quelle: MEPA

Ein Ort zum Wohlfühlen und Pflegen – in kaum einem Raum haben Sauberkeit und Frische eine so hohe Stellung wie im Badezimmer. Schlechte Gerüche, die meistens rund um die WC-Keramik entstehen, trüben dabei die Luftqualität. Die MEPA – Pauli und Menden GmbH bietet mit dem Air-WC, einem integrierten Lüfter im Spülkasten, eine innovative Produktlösung. Unsichtbar in das Vorwandsystem eingesetzt, sorgt er für Frische, indem die verunreinigte Luft über das Spülrohr durch den Spülkasten aus dem WC gesaugt wird. So werden üble Gerüche vollständig aus dem Bad geleitet.

Quelle: Viega

WC-Betätigungsplatten wollen gedrückt, leicht angetippt oder berührungslos bedient werden. Viega wagt nun eine weitere Sicht auf Formgebung und Handhabung. Wie bei der neuen „Visign for More 202“, bei der das klassische Drücken durch ein völlig neugedachtes Drehen ersetzt wird. Über eine Elektronik, die hinter dem Drehknauf sitzt, wird die Betätigung an die im Spülkasten eingebaute Technik weitergegeben und so die eigentliche Spülung ausgelöst. Besonderer Komfort: Einige „Visign“-Betätigungsplatten sind zur Orientierung mit einem LED-Licht als Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.

Quelle: Wenko

Vorbei die Zeiten von Raumsprays: Nun verteilt sich dank der neuen Aroma-WC-Sitze „Mora“ und „Kos“ von Wenko ein frischer Geruch in den Badezimmern. In den WC-Sitzen ist eine Duftkartusche integriert, die über eine feine Membran kontinuierlich einen angenehmen Duft verströmt. Mit dieser Zusatzfunktion haben üble Gerüche auf dem stillen Örtchen keine Chance mehr! Die Kartusche hält bis zu 60 Tage, danach kann sie einfach ausgetauscht werden. Zudem verfügen die hochwertigen WC-Sitze neben einer Easy-Close-Absenkautomatik auch über eine patentierte Fix-Clip-Funktion.

Quelle: Keuco

Kreis trifft auf Quadrat: Die Keuco-Badeinrichtung „EDITION 90“ verbindet rund und eckig in einem opulenten Formenspiel. Die klare Designsprache im 90 Grad-Winkel zieht sich konsequent durch die komplette Badausstattung – von den Armaturen bis zu den Accessoires, etwa dem Toilettenpapierhalter mit funktionalem Mehrwert. So lassen sich diverse Dinge aus der Hosentasche, wie etwa Handy & Co. bequem auf die Ablagefläche des „EDITION 90“-Toilettenpapierhalters legen. Die Accessoires der Serie sind zumeist mit einer Klebebefestigung erhältlich, sodass nicht gebohrt werden muss.

Quelle: Geberit

Schlechte Gerüche im Bad sind immer unangenehm – Duftkerzen oder Sprays überdecken diese nur selten und sind keine zufriedenstellende Lösung. Abhilfe schafft das neue Geberit „DuoFresh“-Modul. Es saugt die belastete Luft direkt in der WC-Keramik an, reinigt diese und leitet sie frisch zurück in den Raum. Das „Duo­Fresh“-Modul ist mit vielen Betätigungsplatten der Reihe „Sigma“ kombinierbar, spezielle WC-Montageelemente sind nicht mehr notwendig. Die Geruchsabsaugung lässt sich in allen neuen Geberit „Sigma“- Unterputz-Spülkästen einfach einbauen oder bei Spülkästen ab Baujahr 2002 nachrüsten.

Quelle: Schell

Neue Maßstäbe bei der WC-Spülung setzt Schell mit der elektronischen Betätigungsplatte „Field E“ mit Infrarot-Näherungselektronik. Sie löst je nach Verweildauer des Nutzers eine kleine beziehungsweise große Spülmenge berührungsfrei aus, ermöglicht jedoch zusätzlich die manuelle Spülung, falls bei einem Stromausfall die automatische Spülung außer Betrieb ist. Mit der berührungslosen Nutzung gewährleistet „Field E“ ein Höchstmaß an Hygiene in allen WC-Bereichen. Dazu trägt auch eine Hygienespülung 24 Stunden nach der letzten Auslösung bei.

Quelle: Giese

Ein durchdachtes Accessoire für den Toilettengang kommt aus der Manufaktur Giese, und zwar der universelle Feuchtpapierbehälter und WC-Rollenhalter „WC DUO“. Die Produktneuheit verbindet hohen Bedienkomfort mit einem durchdachten Materialmix. „WC Duo“ ist Feuchtpapierbehälter und WC-Rollenhalter zugleich. Dabei trifft satiniertes Glas auf hochwertig verchromtes Messing. Mit Klappdeckel für eine einfache Handhabung sowie eingeklebtem Vlies für die luftdichte Platzierung der Tücher. So ist eine separate Verpackung der Feuchttücher überflüssig.

Dienstag, 05.11.2019