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BLANCO zieht sich aus Russland zurück

Küchenarmaturen-Hersteller erzielt Umsatzhöchstwert

Montag, 13.06.2022

Mit einem Umsatzplus von 18,5 Prozent auf 483 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr hat BLANCO das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen.

Das Bild zeigt CEO Frank Gfrörer.
Quelle: BLANCO GmbH + Co KG
Frank Gfrörer, CEO der BLANCO-Gruppe.

CEO Frank Gfrörer sieht darin eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs: „Gerade in einem schwierigen Marktumfeld zeigt sich, dass unsere konsequente Ausrichtung auf ein Premium-Markenerlebnis am Wasserplatz in der Küche sowohl unsere Kundinnen und Kunden aus dem Fachhandel als auch unsere Endkonsumentinnen und Konsumenten überzeugt“.

Neben dem verstärkten Ausbau der Kundenansprache und -bindung hat BLANCO im abgelaufenen Geschäftsjahr einen weiteren substanziellen Teil seiner Aufwendungen von insgesamt rund 13 Millionen Euro in die Stärkung seines internationalen Produktions- und Logistikverbundes investiert. Vor dem Hintergrund gestiegener Nachfrage konnte eine Ausweitung der Produktionskapazitäten und weitere Prozessverbesserungen eine weitgehend stabile Auftragsbearbeitung sicherstellen.

Veränderungen hat BLANCO im internationalen Vertriebsnetz vorgenommen. Seit Mai 2022 ist das Unternehmen in Australien mit einer eigenen Tochtergesellschaft am Markt vertreten und stärkt damit seine Vertriebsregion APAC: „Mit unserer mehr als zehnjährigen Erfahrung in dem Markt durch unsere Zusammenarbeit mit einem Vertriebspartner sind wir bestens aufgestellt, die BLANCO UNIT in Australien selbst wirkungsvoll zu vermarkten“, kommentiert Frank Gfrörer. Gleichzeitig gibt das Unternehmen bekannt, sich aus dem russischen Markt zurückzuziehen. Das Geschäft dort sei praktisch zum Erliegen gekommen, so dass im Sinne des Gesamtunternehmens die Entscheidung getroffen worden sei, die lokale Organisation mit rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzulösen.

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