Luigi Colani: „Meine Welt ist rund“

Forumbad: Rundum gut.

Nicht zuletzt zu Ehren des kürzlich verstorbenen Designers Luigi Colani widmet sich das ForumBad diesmal den runden Sachen.

Getreu dem Motto des mit 91 Jahren Verstorbenen: „Meine Welt ist rund“, hat sich Colani auch in der SHK-Branche einen Namen gemacht, etwa mit seiner Badkollektion für Villeroy & Boch in den siebziger Jahren. Er liebte futuristische Designs und organischen Formen und stellte diese auch bei seinen Entwürfen für Waschbecken, WC, Bidet, Urinal in den Mittelpunkt. Das Resultat waren körpergerechte Formen, die den menschlichen Bewegungsabläufen im Bad angepasst waren. Organisch optimal durchdacht, zeigten die Entwürfe des renommierten Designers, wie sehr Colani seine Ideen aus der Natur schöpft.

Der Kreis als Urform

Schon seit jeher ist der Kreis die Mutter aller Formen, von ihm stammen alle anderen Formen ab. Er ist das optimale Grundgerüst und entspringt direkt der Natur: Jedes Leben beginnt in Form einer einzigen kleinen, runden Zelle. Ein Kreis strahlt Vollkommenheit aus, Sicherheit und Geschlossenheit – dazu ist er unangreifbar und stark. Freiheit, Unendlichkeit, Naturverbundenheit – diese Werte sind nicht nur heute in der schnelllebigen Welt so wichtig, sondern hatten schon immer einen besonderen Stellenwert, so gerät diese Form nie außer Mode. Und das wissen auch andere Designer, die bei ihren Entwürfen auf runde Formen gesetzt haben. Das SanitärJournal hält eine kleine Auswahl bereit…

Luigi Colani wurde am 2. August 1928 in Berlin geboren. Er studierte Bildhauerei und Malerei an der Berliner Kunstakademie und später Aerodynamik und Ultraleichtbau an der École polytechnique in Paris. Für namhafte Hersteller designte Colani Autos und Rennwagen, aber auch Möbel, Geschirr, Kameras und Kleidung. Berühmt wurde er durch seine unverwechselbare Formensprache, die seine Kenntnisse in Aerodynamik und Ergonomie mit seiner Liebe zu organischen, biomorphen Designs vereinte.
Quelle: Villeroy&Boch
Luigi Colani wurde am 2. August 1928 in Berlin geboren. Er studierte Bildhauerei und Malerei an der Berliner Kunstakademie und später Aerodynamik und Ultraleichtbau an der École polytechnique in Paris. Für namhafte Hersteller designte Colani Autos und Rennwagen, aber auch Möbel, Geschirr, Kameras und Kleidung. Berühmt wurde er durch seine unverwechselbare Formensprache, die seine Kenntnisse in Aerodynamik und Ergonomie mit seiner Liebe zu organischen, biomorphen Designs vereinte.

Quelle: Kaldewei

Kaldewei präsentiert mit den runden, von Anke Salomon entworfenen „Miena“ Waschtisch-Schalen aus edlem Stahl-Email ein weiteres Highlight für die moderne Badgestaltung. Die einwandigen Waschtische vereinen höchsten puristischen Designanspruch mit zarter Filigranität. Das überzeugte auch die Jury der international anerkannten Designwettbewerbe „iF Design Award“ und „Red Dot Award“. Die Waschtischlösung beeindruckte mit ihren vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten: Sie ist frei platzierbar und in zwölf exklusiven Farbtönen erhältlich.

Quelle: Duravit
Ein echter runder Klassiker im Badezimmer ist die sogenannte „Starck-Tonne“ von Duravit. Bei der Entwicklung des Waschtischunterbaus ließ sich Designer Philippe Starck von Eimer, Zuber und Waschschale inspirieren. Jetzt ist der Klassiker in sechs neuen unterschiedlich matt lackierten Oberflächen und passendem Spiegel mit Beleuchtung erhältlich. Das mattierte Glas im Tonneninneren lässt die optionale, blendfreie LED-Beleuchtung besonders gut zur Geltung kommen. Das Licht schaltet sich bei Öffnen und Schließen der Tür automatisch ein beziehungsweise aus und sorgt so für leuchtende Momente im Bad

Quelle: Woud
Ein grafisch anmutender und moderner Look zeichnet diesen funktionalen Spiegel von Designerin Laura Bilde aus, in den eine Vielzahl kleiner Ablagemöglichkeiten integriert sind. So besteht die „Mirror Box“ von Woud aus einem großen runden Spiegel, der an einem Gestell aus lackiertem Metall befestigt ist. In das Gestell sind vier Boxen aus Lochblech sowie ein kleines Ablagebrett aus schwarzem Marmor eingehängt. Boxen und Ablage sind beweglich und lassen sich auf der Schiene verschieben. Auf diese Weise können sie immer genau dort positioniert werden, wo sie gebraucht werden.

Quelle: Victoria + Albert
Die britische Luxus-Marke Victoria + Albert ist stolz darauf, ihre erste Zusammenarbeit mit Steve Leung, dem renommierten Architekten und Produktdesigner aus Hongkong, vorzustellen: „Taizu“ ist eine runde Wanne, die nach dem Kaiser Taizu, dem Gründer der Song-Dynastie, benannt ist. So ist auch die Formensprache der Wanne inspiriert von der Song-Keramik, die für ihre eleganten Proportionen und raffinierten Formen berühmt ist. „Taizus“ runde Form zeichnet sich aus durch sanft abfallende Seiten, einen abgeschrägten Rand und feine Außendetails. Das opulente Meisterwerk kann in sechs Lackierungen individualisiert werden.

Mittwoch, 22.01.2020