Kooperation führender Trinkwasseraufbereiter

Lösungen zur Trinkwasserhygiene nach dem Corona-Shutdown

Die Seccua, eine der Corporate Ventures eines der führenden Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL, sowie dessen Kooperationspartner Ecolab Engineering bieten in einer Kooperation gemeinsam Lösungswege an, die die Trinkwasserhygiene für Betriebeaber und öffentliche Gebäude nach dem Corona-Shutdown gewährleisten sollen.

Das Bild zeigt das Seccua-Logo.
Quelle: Seccua Holding AG
Die Seccua sowie dessen Kooperationspartner Ecolab Engineering bieten in einer Kooperation gemeinsam Lösungswege an, die die Trinkwasserhygiene nach dem wochenlangen Corona-Shutdown gewährleisten sollen.

Auch wenn eine Übertragung des Sars-CoV-2-Virus über die öffentliche Trinkwasserversorgung laut Umweltbundesamt höchst unwahrscheinlich ist, kann das Virus die Trinkwasserqualität in Deutschland und anderen Ländern weltweit indirekt negativ beeinflussen. Denn durch die Schließung privater und öffentlicher Gebäude waren die Räumlichkeiten und damit auch die Trinkwasserinstallationen wochenlang ungenutzt.

Durch die unregelmäßige Wasserentnahme und Durchströmung der Leitungen stagnierte das Leitungswasser seither. Das Risiko einer Verkeimung und eines Legionellenbefalls der Wasserleitungen und Installationen steigen dadurch an, denn Legionellen vermehren sich allgemein in stehendem Wasser bei Raumtemperatur überproportional. Schon vor der COVID-19-Pandemie gab es in Deutschland laut RKI jedes Jahr über 1.000 identifizierte und gemeldete Legionellose-Fälle (1.443 Fälle in 2018), die zu über 63 Todesfällen führten (entspricht 4 Prozent). Die Dunkelziffer sehen Experten des deutschen Kompetenznetzwerks für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ) jedoch bei jährlich ca. 15.000 bis 30.000 Legionellose-Fällen, was darauf zurückzuführen ist, dass zu selten eine entsprechende Diagnostik veranlasst wird und daher viele Lungenerkrankungen nicht als Legionärskrankheit erkannt werden.

Als eine Folge des Shutdowns könnte die Anzahl der Legionellose-Fälle noch steigen. Allein in Deutschland gibt es über 8.000 Hotels, 32.000 Schulen und knapp 57.000 Kitas, die von Hygieneproblemen im Zusammenhang mit dem Corona-Shutdown betroffen sein könnten.

Innovative Lösungen der Kooperation Seccua – MANN+HUMMEL – Ecolab Engineering

Selbst die Umsetzung eines präzise ausgearbeiteten Spülplans der Installation kann in der Praxis nicht ausreichend zuverlässig sein. Gerade in sensiblen Bereichen, in denen Risikogruppen wie ältere, krankheitsbedingt vorbelastete, geschwächte oder immunsupprimierte Menschen (d.h. Unterdrücken des körpereigenen Abwehrsystems) verkehren, muss eine hygienische Unbedenklichkeit des Trinkwassers vollumfänglich gewährleistet sein. Eine Analyse von Trinkwasserproben zeigt jedoch immer nur eine Momentaufnahme.

Seccua, an der MANN+HUMMEL seit 2019 beteiligt ist, ist nach eigenen Angaben globaler Innovations- und Technologieführer für standardisierte Membranfilteranlagen zur dezentralen Wasseraufbereitung. Über ihr Partnernetzwerk bietet Seccua in Kooperation mit Ecolab Engineering neben Sofortmaßnahmen unterschiedliche präventive und langfristige Lösungen zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserhygiene an. Dazu zählen neben Möglichkeiten der Sofortdesinfektion der Einbau von Seccua Trinkwasserfiltrationsanlagen für den Point of Entry- und Point of Use-Bereich, was eine dauerhafte Trinkwasserhygiene in den Leitungsnetzen von Gebäuden sicherstellen soll. Ecolab Engineering bietet zudem Desinfektions-Dosierpumpen, Spülautomaten sowie Mess- und Regeltechnik.

Das Seccua Partner System aus erfahrenen Installationspartnern in ganz Deutschland stellt neben der ordnungsgemäßen Ausführung und Dokumentation von Spülmaßnahmen zudem auch die Lieferung und den Einbau der Anlagen von Seccua und Ecolab Engineering sowie gegebenenfalls deren Vermietung sicher.

Seccua entwickelt, produziert und vertreibt ein innovatives Produktportfolio auf Basis modernster High-Tech-Lösungen zur Bereitstellung sicheren und hygienisch unbedenklichen Trinkwassers zu Hause, im gewerblichen und im kommunalen Umfeld. Seccua Filter entfernen sämtliche Krankheitserreger und Sedimente durch Membranfiltration aus der Medizintechnik mit Filterporen von nur 0,002 Mikrometern, und das bei niedrigstem Energiebedarf.

Weiterführende Informationen: https://de.seccua.com/

Donnerstag, 14.05.2020