Jasani Badmöbel will Krise nutzen

Ärger über unsolidarische Handelspartner

Derzeit bestimmt die Corona-Pandemie das gesamte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Wie reagiert man als Produzent auf die Herausforderungen dieser Ausnahmesituation, die in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar war?

Das Bild zeigt das Jasani-Logo.
Quelle: JAKA-BKL GmbH
Jasani Badmöbel will die Corona-Krise nutzen, ärgert sich aber über unsolidarische Handelspartner.

Für die JAKA-BKL GmbH mit ihrer Marke Jasani heißt das, Verantwortung zu übernehmen und alle betrieblichen Entscheidungen ständig der aktuellen Sachlage anzupassen. Im Vordergrund stehen die Mitarbeiter – deren Gesundheit und finanzielle Sicherheit - aber auch, die Weichen für das „Danach“ zu stellen.

Der Konzern produziert bis auf Weiteres selbstverständlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Regelungen weiter. Arbeitseinschränkungen sollen so gering wie möglich gehalten werden. Bestellte Ware, die nicht abgenommen werden kann, wird derzeit eingelagert, um sie nach der Krise kurzfristig ausliefern zu können. Darüber hinaus nutzt der ostwestfälische Hersteller von Küchen- und Badmöbeln diese Phase, um interne Prozesse zu optimieren und sein Liefer- und Serviceangebot zukünftig noch leistungsfähiger gestalten zu können. Auch neue Produktentwicklungen werden intensiv vorangetrieben, damit sie für die SHK-Messe im Herbst – sofern der Termin bestehen bleibt - zur Verfügung stehen.

8,5 Prozent „Corona Erschwerniszulage“

Was dem Konzern allerdings Sorge bereitet sind einige Handelspartner, die sich wenig solidarisch verhalten. Dazu gehört beispielsweise die Auflösung bestehender Haftungs- und Zahlungsvereinbarungen. „Aber auch wir müssen unsere Zahlungsverpflichtungen nachkommen und haben wegen der geringeren Auslastung hohe Materialbestände, die vorfinanziert wurden. Nicht nachvollziehbar und vertretbar ist für mich die Forderung einer großen deutschen Spedition, die gleich 8,5 Prozent ‚Corona Erschwerniszulage‘ verlangt. Wir setzen alles daran, gemeinsam mit unseren Lieferanten, Dienstleistern und Handelspartnern diese Krisensituation zu meistern, um in absehbarer Zeit wieder durchstarten zu können“, so Leo Brecklinghaus, geschäftsführender Gesellschafter der JAKA-BKL.

Donnerstag, 30.04.2020