ISH 2017: Pumpen, Pumpen, Pumpen – mit (wie) viel Entwicklungspotenzial?

Smart-Pumpe bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur ein hohes Maß an Konnektivität, sondern in erster Linie die eigenständige Systemoptimierung dank modernster Sensorik und Regelfunktionalität. „Wir haben also nicht nur eine Digitalisierungsstrategie formuliert, wir sind schon mitten in ihrer Umsetzung“, hebt Oliver Hermes hervor. „Im Fokus steht dabei immer der Kunde, so dass wir in diesem Zusammenhang neben der Produkt-ebene auch an optimierten Prozessen in Vertrieb und Produktion arbeiten.“ www.wilo.de

Qualität „made in Germany“ hat einen
ausgezeichneten Ruf, weiß man bei Wita aus
Ostwestfalen nur zu gut.
Quelle: Martin
Qualität „made in Germany“ hat einen ausgezeichneten Ruf, weiß man bei Wita aus Ostwestfalen nur zu gut.

Wita GmbH – Motto „Made in Germany“

Die Wita GmbH in Bad Oeynhausen entwickelt und produziert Hocheffizienz-Umwälzpumpen für die Trinkwasser- und Heizungszirkulation sowie die Solartechnik. Das Unternehmen setzt auf kompromisslos hohe Qualitätsstandards und sieht sich so imstande, für nahezu jede Anwendung eine optimale Lösung bieten zu können. „Made in Germany“ ist traditionelles Prinzip des Unternehmens.

Die Hocheffizienzpumpen-Baureihe „Wita Delta“ bedient den Bedarf von Heizungsanlagen. Dank ECM-Technologie erzielen diese Pumpen höchste Wirkungsgrade. Sie verfügen über einen integrierten Motorschutz.

Die beiden Trinkwasser-Zirkulationspumpen der „Delta Aqua“-Baureihe ­decken den Bedarf an hochwertigen Trinkwasserzirkulationspumpen. Sie sind konzipiert für Förderhöhen von vier bis sechs Metern sowie Durchflussmengen von 2.600 l/h bis 2.850 l/h. Geringeren Leistungsbedarf decken die Pumpen der UPH-Reihe. www.wita-taake.de

Weltweit höchste Priorität hat für Xylem
das Thema „Energieeffizienz“.
Quelle: Martin
Weltweit höchste Priorität hat für Xylem das Thema „Energieeffizienz“.

Xylem – die Natur als Vorbild

Xylem ist das Gewebe, das in Pflanzen Wasser transportiert – und deshalb auch Namensgeber für den globalen Anbieter von Wasser- und Abwassertechnologie: Xylem.

Das amerikanische Unternehmen präsentierte auf der ISH die neue „Lowara Smart Pump“-Serie. Die ist mit einem Premium-IE5-Motor für optimale Leistungen bei der Wasserversorgung und in HLK-Anwendungen für Wohngebäude ausgestattet.

Die als besonders effizient geltende Serie von Zirkulationspumpen „Lowara ecocirc“ hat Xylem jetzt erweitert für die Trinkwasser- und Warmwasserförderung in Wohngebäuden – mit der neuen „BASIC N“. Xylem bietet damit ein ­Lösungskonzept, das so gut wie alle Anwendungen der Wasserzirkulation erfüllt.

Die Technik aller „ecocirc“-Modelle ermöglicht einen Energieeffizienzindex (EEI), der über den Anforderungen der ErP-Richtlinie liegt.

Weitere Vorteile der „ecocirc BASIC N“-Serie sind nach Angaben des Herstellers:

  • Antiblock-Technik
  • Trockenlaufschutz
  • Stufenlos manuelle Regelung
  • Einschaltstrombegrenzung
  • Konstante Drehzahl
  • Proportionaldruck-Regelung

www.xylem.de

www.lowara.de

Hoch hinaus, Richtung Solaranlage, geht
es gewissermaßen mit dem neuen Pumpwägelchen
von Zuwa.
Quelle: Martin
Hoch hinaus, Richtung Solaranlage, geht es gewissermaßen mit dem neuen Pumpwägelchen von Zuwa.

Zuwa – Familien-Unternehmen mit breitem Spektrum

In Laufen im Berchtesgadener Land produziert das ­familiengeführte Unternehmen Zuwa GmbH Pumpen, Zapfsäulen, Füll- und Spülstationen.

Im Zuge der Energiewende werden verstärkt größere thermische Solaran­lagen auf Hochhäusern und Industriekomplexen installiert. Das erfordert Solarbefüllstationen für höhere Drücke. Dafür stellt Zuwa das neue „Hochdruck-Solarcheck-Mobilcenter“ vor. Das bekannte „Solarcheck Mobilcenter“ wurde mit wenigen Modifikationen an die neuen Herausforderungen angepasst.

Vor allem kann das Gerät mit einem maximalen Förderdruck von 9 bar aufwarten. Die maximale Förderleistung liegt bei 36 Liter pro Minute. Die Pumpe arbeitet selbstansaugend, ihr Schmutzfilter ist gut zugänglich am Pumpeneingang angebracht.

Der stabile Wagen mit großen Luftreifen fährt auch bequem auf holprigem Untergrund. Die Pumpen entleeren sich bei Betriebsende nahezu komplett, ein Auslaufen von Flüssigkeitsresten beim Transport wird durch ein Verbindungsstück an den Schlauchenden verhindert. www.zuwa.de

Mittwoch, 17.05.2017