HEIZUNGSlabel.de, Open Datapool und Open Datacheck kooperieren

Ziel der Vernetzung der drei Online-Plattformen ist die Bündelung der jeweiligen Daten, Produktinformationen und Funktionen.

Ein Mann und eine Frau betrachten ein Heizungslabel.
Quelle: VdZ

Seit April ist die Online-Plattform HEIZUNGSlabel.de der VdZ an Open Datapool des Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und Open Datacheck vom Deutschen Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) angebunden. Durch die Anbindung von HEIZUNGSlabel.de an Open Datapool und Open Datacheck steht Handwerkern wie Großhändlern ein zusätzlicher Zugang zu erweiterten Produktinformationen für die Energiekennzeichnung von Wärmeerzeugern zur Verfügung.

Seit 2017 kooperieren Open Datapool und Open Datacheck bereits im Bereich der Stammdatenversorgung. Mit der Einbindung von HEIZUNGSlabel.de ist nun ein weiterer wichtiger Schritt zu einem gesteigerten Serviceangebot für den Nutzer getan worden.

Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ zur Kooperation: "Nachdem Open Datapool und Open Datacheck bereits 2017 eine Kooperation eingegangen sind, ist nun auch HEIZUNGSlabel.de eng mit den beiden anderen Plattformen verzahnt. Durch die gezielte Vernetzung der drei Plattformen versprechen wir uns eine konkrete Effizienzsteigerung für die Nutzer der Angebote, das Handwerk und den Großhandel. Je passgenauer und aktueller Daten in der Gebäudetechnik von Fachleuten gebündelt und abgerufen werden können, desto stärker können die Vorteile von energieeffizienten Lösungen beim Endverbraucher überzeugen."

Bereits seit Ende 2015 gelten Informationspflichten für Wärmeerzeuger, Warmwasserbereiter oder -speicher und Verbundanlagen. Seitdem müssen die genannten Produktgruppen mit einem Energielabel, ähnlich dem für Haushaltsgeräte, gekennzeichnet werden. Der Verbraucher soll informiert und motiviert werden, möglichst energieeffiziente Geräte zu kaufen. Installierende SHK-Handwerker sind somit verpflichtet, Kunden bereits mit dem Angebot Informationen zur Energieeffizienz Ihrer Produkte bereitzustellen. Energielabel für Einzelgeräte werden dabei vom Hersteller bereitgestellt. Bei Verbundanlagen mit Produktkomponenten von verschiedenen Herstellern müssen Handwerker jedoch ein individuelles Energielabel (Verbundanlagenlabel) erstellen. Um diesen Prozess Handwerkern und Großhändlern zu erleichtern, konzipierte die VdZ HEIZUNGSlabel.de.

Montag, 13.05.2019