HeizungsJournal - Heft 11, November 2021

"Best Practice Energiewende": So könnte das Motto der Ausgabe 11/2021 lauten, werden hier doch einmal mehr gelungene Sanierungs- und Neubauprojekte thematisiert, welche unterschiedliche Wärmepumpentypen und verschiedene Hybrid-Heizsysteme im Zentrum des jeweiligen gebäudetechnischen Konzepts stehen haben.

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Bei Versorgungsleitungen (Trinkwasser und Heizung) ist ein Materialwechsel von Strang- auf Anschlussleitungen eine durchaus übliche Praxis: Edelstahl- oder Kupferrohr im Steigstrang, die Etagenanbindung wird in vielen Fällen mit Mehrschicht-Verbundrohren ausgeführt. Das bedeutet: Nicht brennbare und brennbare Komponenten werden innerhalb eines Rohrleitungssystems montiert. Über deren Auslegung und Anwendung gab es in jüngster Vergangenheit Unsicherheiten. Durch neue allgemeine Bauartgenehmigungen (aBG) gibt es jetzt jedoch Klarheit bei diesem wichtigen Brandschutz-Thema.
Die verstärkten Bemühungen der Bundesregierung, den Energieverbrauch im Gebäudesektor zu drosseln, haben die Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) und damit auch die Erstellung von Lüftungskonzepten alternativlos gemacht. Komfort-Lüftungssysteme verbessern nicht nur die Energieeffizienz, sondern sorgen auch für das Wohlbefinden der Bewohner und den Erhalt der Bausubstanz. Die sogenannte „Lüftungsnorm“ ist für Baubeteiligte in den letzten Jahren immer mehr zu einer fundamentalen Planungshilfe geworden. Die aktuelle DIN 1946-6:2019-12 („Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen an die Auslegung, Ausführung, Inbetriebnahme und Übergabe sowie Instandhaltung“) trägt dieser Rolle nun Rechnung, indem sie einige wichtige Änderungen mit sich bringt – Änderungen, welche zehn Jahre nach der letzten Überarbeitung längst überfällig waren und welche die aktuellen Entwicklungen, sowohl in der Bauweise von Gebäuden als auch in der Lüftungstechnik an sich, einbeziehen.
Mit von Heizungswasser durchflossenen, dünnen und dünnwandigen Flächenelementen aus Kapillarröhrchen lässt sich Raumwärme beinahe einschalten wie das Licht. Das ist in hohem Maß energieeffizient. In der Vergangenheit scheiterte der großräumige Einsatz allerdings an der Sensibilität der Angebote. Zahlreiche Störungen minderten die Akzeptanz. Für die Altbausanierung und für die Wärmepumpe bleiben die Kunststoffmatten trotzdem aus mehreren Gründen das ideale System. Deshalb starten Unternehmen aus der Branche jetzt einen neuen Anlauf.
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