Haustechnik goes digital – sukzessive, unaufhaltsam

Ein hervorragendes Beispiel für den Nutzen von Konnektivität ist dabei der „HeatBloC MCom“ für den Einsatz in der Wärmeverteilung. Bei dem verzichtet PAW auf ein Differenzdruckventil und setzt an seiner Stelle den „MCom“-Regler ein. Der Verteilerabgleich funktioniert deshalb sehr einfach und schnell: Der Volumenstrom im Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage wird gemessen und im „MCom“-Regler kontinuierlich ausgewertet. Ein vorher bestimmter Sollwert wird über das PWM-Signal der Pumpe gehalten. Der Regler steuert die Pumpe so, dass der Differenzdruck konstant bleibt, egal wie hoch der benötigte Gesamtvolumenstrom ist. Mithilfe des Kommunikationssets und der PAW-App kann der MCom-Regler zudem den hydraulischen Abgleich der Heizkörper übernehmen.

Es gab ein Leitthema, auf der Weltleitmesse ISH und ihren Ausstellern, hier PAW – und das war ohne Zweifel Konnektivität, was bei den PAW-Kunden hervorragend ankam.
Quelle: Martin
Es gab ein Leitthema, auf der Weltleitmesse ISH und ihren Ausstellern, hier PAW – und das war ohne Zweifel Konnektivität, was bei den PAW-Kunden hervorragend ankam.

Fakt ist: So oder so – ob mit oder ohne Konnektivität – profitieren Hauseigentümer oder Immobilienbetreiber, wenn sie in modernste Pumpentechnik investieren. Hersteller WITA (wita.de) sorgte – und sorgt – auf jeden Fall dafür, dass diese Info in die Breite geht: Ob als privater, kommunaler oder gewerblicher Eigentümer oder Betreiber – 30 Prozent staatliche Förderung seien beim vorgezogenen Tausch gegen eine Hocheffizienzpumpe sicher. Je nach Anschaffungs- und Installationskosten mache sich die Investition dann inklusive der Energieeinsparungen nach bis fünf Jahren bezahlt.

Dass die Hocheffizienzpumpen aus dem Hause WITA dafür bestens geeignet sind, hat im Übrigen auch Stiftung Warentest (5/2018) schon bestätigt. Im direkten Vergleich mussten 14 Umwälzpumpen zeigen, wie gut sie mit Strom haushalten. Zehn externe Umwälzpumpen für Heizungsanlagen (Heizungspumpen) sowie exemplarisch je zwei Umwälzpumpen für den Kollektorkreislauf thermischer Solaranlagen (Solarpumpen) und für den Solekreislauf von Erdwärmepumpen (Solepumpen). In die Bewertung flossen unter anderem die Merkmale Energieeffizienz mit 50 Prozent, Inbetriebnahme mit 30 Prozent und Verarbeitung und Konstruktion mit 10 Prozent ein. Das Modell „WITA Delta HE 35-25“ schnitt dabei mit einem sehr guten Qualitätsurteil (Note 1,8) ab, „WITA Delta UP 70-25 PWM“ erreichte die Note 2,4.

Klein, aber fein – und seit Januar 2019 unter dem Dach der SFA-Gruppe: Zehnder-Pumpen aus Sachsen.
Quelle: Martin
Klein, aber fein – und seit Januar 2019 unter dem Dach der SFA-Gruppe: Zehnder-Pumpen aus Sachsen.

Ausnahmsweise weniger die zuerkannte Leistung als das aktuelle Sein stand dieses Mal hingegen bei Zehnder Pumpen im Vordergrund (zehnder-pumpen.de). Die waren nur ein paar Wochen vor der Weltleitmesse ISH von SFA (hierzulande noch besser unter dem Label Sanibroy für die gleichnamigen Kleinhebeanlagen bekannt) übernommen worden. „Mit der Übernahme von Zehnder Pumpen stärkt die SFA Gruppe ihre Position im weltweiten Wachstumsmarkt der Sanitärbranche und ergänzt das Produktportfolio in idealer Weise“, sagte seinerzeit Stéphane Harel, Mitglied der Geschäftsführung der SFA. Und das stimmt zweifellos, denn die 1976 gegründete Zehnder Pumpen GmbH hat die Entwicklung der Pumpentechnologie für Haus und Garten, Industrie und Abwassertechnik entscheidend mitgeprägt.

Ob Tauchpumpe, Gartenpumpe, Abwasserhebeanlage, Schmutzwasserhebeanlage, Fäkalienhebeanlage, Hauswasserautomat oder Hauswasserwerk: Zehnder bietet jedes Pumpensystem dem Sanitärgroßhandel, Pumpenfachhandel und In­stallateur als kompaktes Fertigpaket inklusive allem Zubehör an. Das erleichtert die Arbeit des Installateurs vor Ort erheblich.

Findet „Nemo“? Da ist er doch und liegt auf dem Trockenen… Ein netter Blickfang auf dem Messestand von WITA, aber für die Kunden zweifellos vorrangiger: Wie finde ich hier die passende energiesparende, geförderte Pumpenlösung?
Quelle: Martin
Findet „Nemo“? Da ist er doch und liegt auf dem Trockenen… Ein netter Blickfang auf dem Messestand von WITA, aber für die Kunden zweifellos vorrangiger: Wie finde ich hier die passende energiesparende, geförderte Pumpenlösung?

Hinzu kommt das hohe Qualitätsniveau, da alle Komponenten und Bauteile wie Motoren, Gehäuse oder Elektrokabel ausschließlich am Unternehmenssitz in Grünhain im sächsischen Erzgebirge entwickelt und hergestellt werden. Ein eigener Sonderanlagenbau fertigt zudem kundenspezifische Behälter aus PE und PP für industrielle und kommunale Abwasseranlagen. Wie stark der Markt in Bewegung ist, wie dynamisch, und wie viel Potential noch darin steckt, wird im Übrigen nicht zuletzt an dem überaus aktiven Wettbewerbsumfeld deutlich, hier: IMP Pumpen aus Slowenien (imp-pumps.com). IMP Pumpen d.o.o. wurde zwar 1947 gegründet, aber den politischen Umwälzungen folgend erst zwischen 1997 und 1999 privatisiert. 2000 wurde das Unternehmen umstrukturiert und in IMP Pumpen umbenannt. Dem Beitritt Sloweniens zur EU folgte ein weiterer Entwicklungsschritt für IMP Pumpen: die intensive Entwicklung des Vertriebsnetzes in einem sich massiv wandelnden europäischen Markt.

Montag, 22.07.2019