Design: Die Ästhetisierung des Alltags

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Das 21. Jahrhundert ist zweifelsohne eine Ära des Designs. Die ästhetischen Erwartungen vieler Menschen sind während der letzten Jahrzehnte in so gut wie allen Lebensbereichen gestiegen. Ganz egal, ob es sich dabei um Möbel, technische Geräte oder zum Beispiel um Kleidung handelt. Soziologen nennen diese Entwicklung „Ästhetisierung des Alltags“. Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass sich auch die Sanitärhersteller dem Thema Design heutzutage kaum mehr entziehen können.

Quelle: Hansgrohe

Die einen setzen dabei auf „Universal Design“. Hinter diesem internationalen Designkonzept verbergen sich Produkte, die unter anderem eine breite Nutzbarkeit gewährleisten. Sie verknüpfen quasi Funktionalität mit einer zeitlosen, minimalistischen Optik. Die anderen wiederum wollen den Geist der Individualisierung beschwören und entwickeln Produkte mit besonderem Gestaltungsmerkmal. Design wird zudem relevanter durch den Siegeszug des Online-Handels: Im Internet müssen Produkte ihre Leistungsmerkmale und Markenwerte als Bild vermitteln. Das heißt, sie müssen auf den ersten Blick die eigenen Vorzüge kommunizieren – und das mitunter auf einem sehr kleinen Display wie dem eines Smartphones. Ob ein Produkt Erfolg hat oder nicht, hängt also stark davon ab, ob es gelingt, die Vorteile des Produkts über das Design direkt an die Kunden zu vermitteln.

Besonders wichtig ist dies vor allem in Märkten, in denen es eine hohe Produktdichte gibt und der Markt eigentlich schon gesättigt ist. Hier kann Design zum wichtigen Entscheidungskriterium und einem relevanten Wettbewerbsfaktor werden.

1

Quelle: Georgio

Helle Töne und natürliche Farben sind das Schlüsselkonzept des „Lifetime“ Frisier­tisches der italienischen Georgio-Kollektion. Das oval-förmige Möbelstück aus Leder im Gürteltier-Design besticht durch zwei Vollauszüge und die zentrale Öffnung. Höhepunkt der Weiblichkeit sind ein Schminkspiegel und eine Schmuckscha­tulle. Die Griffe des Frisiertisches sind aus bronziertem Messing gefertigt.

2

Quelle: Vallone

Das Boutique-Label Vallone präsentiert die Neuauflage der puristischen Armaturen­serie „Como“. Das klassische Design der Serie definiert sich insbeson­dere durch sehr sanfte, dabei aber geradlinige Konturen und die äußerst präzise Detailverarbeitung. Die hoch­wertige Oberflächenbeschaffenheit unterstreicht zudem den Premium-Anspruch der Kollektion: Neben der klassischen, matt-gebürsteten Variante der Armaturenserie haben Kunden zudem die Möglichkeit, zwischen den Veredelungs­varianten Gunmetal Black, Natural Copper und Brushed Gold zu wählen.

3

Quelle: Heibad

Das „Universal“-Programm von Heibad bietet die Möglichkeit, Badmöbel ganz nach individuellen Anforderungen zu gestalten. Dazu können die Möbel mit dem einen oder anderen Zubehör, wie zusätzlichen Glaseinlegeböden, Innenbeleuchtung oder Ähnlichem ausgestattet werden. Mit den designstarken Glaslaminat-Platten in Kombination mit der dimmbaren Waschtischplattenbeleuchtung beispiels­weise lassen sich stimmungsvolle Lichtakzente im Bade­zimmer setzen.

4

Quelle: Hoesch

Auch barrierefrei kann designstark sein. Das beweist dieses von Hoesch ausge­stattete Badezimmer. Schaut man sich die modern gestalteten Hoesch-Modelle an, assoziiert wohl kaum einer gleich den Begriff „Barrierefreiheit“ dazu. Und doch versteckt sich hinter der Eleganz und den innovativen Formen schlicht das, was auch barrierefrei eigentlich meint: komfortabel, praktisch und designstark für alle Generationen.

5

Quelle: Zucchetti/Kos

Erst auf den zweien Blick ist erkennbar: Dies ist keine Leselampe. Was jedoch bei einer Wandleuchte wunderbar praktisch ist, macht auch den Duschkopf „Closer“ von Zucchetti/Kos beweglich. Er sitzt auf einem 80 cm langen schwenkbaren Arm mit Doppelgelenk. Dadurch ist die Brause in alle Richtungen frei drehbar. Ein Gewicht hält das System dabei stets in Balance. Der Hersteller möchte mit dem preisgekrönten Duschkopf den spielerischen Ansatz zum Thema Wasser verdeutlichen.

6

Quelle: Koralle

Die Duschabtrennungsserie „Koralle S606Plus“ ist insbesondere in der Variante als Raumteiler für den Nischeneinbau besonders designstark. Ausgestattet mit Spiegelglas schaffen die raumteilenden Abtrennungen ganz neue Badoptiken. „Koralle S606Plus“ besticht als rahmenlose Architekturlösung mit einem äußerst puristischen Design. Gehalten werden die Glaselemente in einer charakteristischen Bandblende in Chrom oder Lacktönen, wodurch sie an das Interieur angepasst werden können.

Montag, 12.11.2018