Branchen-News zu Covid 19

Die aktuellen Schätzungen zur weltweiten Nachfrage nach Solarenergie stützen die Annahme. In Europa wird erwartet, dass der Solarmarkt im Jahr 2020 zwar einen deutlichen Rückgang erleben wird. Dem folgt aber eine signifikante Erholung im Jahr 2021. Die REC Group stellt darüber hinaus fest, dass der europäische Wohngebäudebestand im ersten Quartal weiterhin nahezu erwartungsgemäß gewachsen ist - und das in den größten Wohnungsmärkten Mittel- und Nordeuropas, darunter Deutschland und die Niederlande. In der Bundesrepublik verzeichnen die Installateure bis Mai und Juni noch genügend Aufträge, für die Zeit danach sind es hingegen spürbar weniger. Wenn die Mobilitätseinschränkungen auf gleichem Niveau bleiben, könnte das PV-Segment der Dachanlagen in Europa am wenigsten von COVID-19 betroffen sein.

In den USA gibt es Anzeichen dafür, dass 2021 ein stärkeres Jahr werden könnte als bisher angenommen, mit Schätzungen von bis zu 22 GW zusätzlich installierter Kapazität. Doch auch 2020 steht mit geplanten 17 GW bereits signifikantes Wachstum an. In Australien wird erwartet, dass sich Dachinstallationen auf Wohnhäusern erholen, sobald der Lockdown aufgehoben wird.

Hargassner: Ausstellungsraum öffnet wieder

Der Hargassner Ausstellungsraum wird ab 04. Mai 2020 wieder für Beratungen geöffnet - dabei werden maximal zwei Interessenten eingelassen. Hargassner sorgt hier selbstverständlich für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen: Händedesinfektion wird gestellt und wenn eine Schutzmaske fehlt, stellt Hargassner diese zur Verfügung.

29. April

Grundfos produziert bis zu 5.000 Gesichtsschutzvisiers pro Tag

Seit Ostern werden von Grundfos je nach Bedarf bis zu 5.000 Visiere täglich produziert, damit Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sich und Patienten vor einer Corona-Infektion schützen können. Nach dem ersten Anlaufen der Produktion im Stammwerk in Bjerringbro, Dänemark, haben auch die Fabriken in Frankreich und Serbien mit der Herstellung begonnen.

Die Lieferung dieser Hilfsgüter erstreckt sich vorerst auf Länder, in denen Grundfos mit eigenen Gesellschaften aktiv ist. So wurden neben Dänemark auch schon französische und italienische Einrichtungen beliefert. Abgegeben werden die Visiere kostenfrei als Spenden.

Außerdem spendete die Grundfos Stiftung (Poul Due Jensen Foundation) in einem zweiten Paket umgerechnet weitere ca. 2,34 Mio. Euro für Maßnahmen, um die Schäden der COVID-19-Pandemie zu begrenzen. Als Soforthilfe wurden ca. 2,1 Mio. Euro für WASH-Einrichtungen (Wasser, Sanitäranlagen, Hygiene) und ca. 240.000,- Euro für die Forschung an der Universität Aalborg (AAU) bereitgestellt.

Roth hilft bei Eindämmung der Corona-Pandemie

Mit einer Spende von 12.000 Mund-Nasenschutzmasken, auch OP-Masken genannt, unterstützt Roth Industries Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste im Hinterland. Zusätzlich spendet Roth 400 Atemschutzmasken für medizinisches Personal im Umgang mit dem Corona-Virus. Sie sind als FFP2 (Filtering Facepiece 2) zertifiziert. Fünf Roth Service-Boxen runden die Spende ab. Sie eignen sich für die hygienische und sichere Entsorgung von getragener Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten.

Basierend auf Filterfaltmaschinen aus dem Lieferprogramm von Roth Composite Machinery in Burgwald – auch ein Tochterunternehmen der Roth Industries – werden demnächst von einem Kooperationspartner hochwertige FFP2- und FFP3-zertifizierte Atemschutzmasken im Angebot sein. Dabei kann Roth auf Kompetenz und Know-how im Maschinenbau sowie auf einen großen Erfahrungsschatz in der Verarbeitung von Filter- und Vliesmaterialien zurückgreifen.

28. April

ITGA BW mit Schutzmasken-Aktion

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands technische Gebäudeausrüstung BW e.V. (ITGA BW) stehen ihren Kunden auch während der Corona-Krise mit hohem Engagement zur Verfügung. Der Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter steht jedoch für die Mitglieder des ITGA BW hierbei ganz im Vordergrund. "Der ITGA BW konnte so frühzeitig 70.000 Schutzmasken über sein Verbandsnetzwerk beziehen und zu sehr günstigen Bedingungen an die Mitglieder, ohne jeglichen Aufschlag, weitergeben", betont Robert Pomes, Geschäftsführer des ITGA BW. Der Verband unterstützt zudem Universitäten und Hochschulen, welche seinem Netzwerk angehören, mit Schutzmasken.

Freitag, 18.09.2020