Branchen-News zu Covid 19

Das Bundesministerium verweist in seinem Schreiben darüber hinaus auf Anordnungen der einzelnen Bundesländer, die Auswirkungen auf die Betreiber Kritischer Infrastrukturen sowie Sonderregelungen für systemrelevante Betriebe beinhalten können. Hierzu informieren die Landesregierungen über ihre eigenen Informationskanäle.

27. März

Vola verschenkt aktuelle Ausgabe der H.O.M.E.

Der dänische Armaturenhersteller Vola möchte seine Kunden in diesen außergewöhnlichen Zeiten mit einem Geschenk erfreuen: die aktuelle Ausgabe der H.O.M.E. zum kostenfreien Lesen. Außerdem teilt Vola mit, dass die Produktion in der Manufaktur in Horsens unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen normal weiterläuft. „Für unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst haben wir besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Sie arbeiten von zu Hause aus, sind aber jederzeit für Sie erreichbar“, heißt es seitens des Unternehmens. Den Link zur H.O.M.E.-Ausgabe finden Sie hier.

Keine HANNOVER MESSE in 2020

Die HANNOVER MESSE kann dieses Jahr nicht stattfinden. Grund ist die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Demnach darf die weltweit wichtigste Industriemesse im geplanten Zeitraum nicht ausgerichtet werden. Für die Zeit bis zur nächsten HANNOVER MESSE, die vom 12. bis 16. April 2021 stattfindet, wird ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern- und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten.

26. März

Wilo-Vorstand verzichtet auf 50 Prozent seiner Vergütung

Der Vorstand der WILO SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, auf 50 Prozent seiner variablen Vergütung in diesem Jahr zu verzichten. Diese Beträge wird der Vorstand einem eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds spenden. Und das ist längst nicht die einzige Maßnahme in der Corona-Krise. Was der Konzern noch unternimmt, erfahren Sie hier.

Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie

Betreiber von Lüftungs- bzw. Klimaanlagen werden in diesen Tagen oft mit der Frage konfrontiert, ob das Coronavirus SARS-CoV-2 durch Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) übertragen wird. Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Eine Übertragung von Corona-Viren über Lüftungs- bzw. Klimaanlagen kann deshalb nahezu ausgeschlossen werden. Über die Außenluft- und Zuluftleitungen können aufgrund der eingebauten Filter keine Tröpfchen, die das Corona-Virus enthalten könnten, in die Räume eingetragen werden.

Der BTGA - Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., der FGK - Fachverband Gebäude-Klima e. V. und der RLT-Herstellerverband - Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. haben jetzt auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes die gemeinsame Empfehlung "Betrieb Raumlufttechnischer Anlagen unter den Randbedingungen der aktuellen Covid-19-Pandemie" erarbeitet. Grundsätzlich wird empfohlen, Räume mit einem möglichst hohen Außenluftanteil zu lüften. Daher ergeben sich u.a. folgende Empfehlungen für den Betrieb der Lüftungs- bzw. Klimaanlagen:

  • RLT-Anlagen mit Außenluft nicht abschalten; Außenluftvolumenströme nicht reduzieren, sondern möglichst erhöhen.
  • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile reduzieren.
  • Betriebszeiten der Anlagen gegebenenfalls vor und nach der regulären Nutzungszeit verlängern.
  • Überströmung zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten nach Möglichkeit minimieren.
  • Wenn möglich Filter mit höherem Abscheidegrad verwenden.
  • Luftfeuchtigkeit nicht unter 35 % halten, möglichst über 40 %.
  • Wartung der Anlagen sicherstellen und Leckagen minimieren.

Sekundärluftgeräte (Ventilatorkonvektoren, Induktionsgeräte, Split-Geräte) sind nur im jeweiligen einzelnen Raum wirksam und übertragen keine Keime in andere Räume.

Montag, 29.06.2020