Armacell: "Rohstoffmangel verschärft sich weiter"

Malte Witt wendet sich an Partner in Handel und Handwerk

Die Preise für Rohstoffe haben in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt und erreichten mitunter neue Allzeithochs.

Das Bild zeigt Malte Witt.
Quelle: Armacell
Malte Witt, Armacell Vice President EMEA & Chief Marketing Officer: „Unsere Möglichkeiten in dieser äußerst angespannten Marktsituation sind begrenzt."

Was zunächst wie ein kurzzeitiger Kostenanstieg der Rohstoffindustrie schien, hat sich nun zu einer deutlich verschärften Situation mit weitreichenden Folgen für alle am Bau Beteiligten entwickelt. Die Gründe für die aktuelle Rohstoffknappheit und Versorgungsengpässe sind vielfältig. Die weltweite Nachfrage nach vielen Rohstoffen ist deutlich gestiegen. Als Konsequenz steigen die Preise und die aktuelle Rohstoffverknappung führt zu Vorratskäufen.

„Eine Pandemie in diesem Ausmaß hat unkalkulierbare Folgen für die globalen Warenströme und stellt unsere eng verknüpfte Welt vor außergewöhnliche Herausforderungen. Die Bauindustrie insgesamt und wir als Dämmstoffhersteller stehen unter einem enormen Preisdruck. Wir erleben derzeit eine noch nie dagewesene Preisexplosion unserer Material- und Betriebskosten. Von diesen drastischen Preissprüngen sind alle Kunststofftypen betroffen“, erläutert Guillerme Huguen, Armacell Chief Strategic Development Officer & Chief Purchasing Officer, die Situation.

Malte Witt, Armacell Vice President EMEA & Chief Marketing Officer, ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Monaten enorme Anstrengungen unternommen, um die sich aus der derzeit schwierigen Situation ergebenen Risiken für unsere Geschäftspartner zu minimieren. Angesichts weiter steigender Preise für unsere Rohmaterialien, Betriebsstoffe, Energie- und Logistikleistungen sind unsere Möglichkeiten in dieser äußerst angespannten Marktsituation jedoch begrenzt. Uns ist bewusst, dass Planbarkeit in dieser Phase ganz entscheidend für unsere Kunden ist, und wir informieren unsere Partner in Handel und Handwerk daher frühzeitig über die weitere Entwicklung. So wollen wir vermeiden, dass Verarbeiter auf den gestiegenen Kosten sitzen bleiben und empfehlen ihnen, Preissteigerungsvorbehalte in ihren Angeboten aufzunehmen. Gerade in diesen für uns alle schwierigen Zeiten sind verlässliche und starke Partnerschaften entscheidend.“

Mittwoch, 25.08.2021

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